Stromnetz

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Aus aktuellem Anlass ein paar Gedanken.
Worüber ja keiner nachdenkt: so unvollständig oder altmodisch der Telefonanschluss realisiert ist, so vernichtend fragil ist unsere Stromanbindung. Hier wo ich wohne aus den frühen 60ern oder späten 50ern des letzten Jahrtausends. Seither modern die Verteilstellen des damaligen Netzbetreibers unter der Straße vor sich hin.

70 Millliarden für das flächendeckende Glasfasernetz in der BRD waren nicht vorhanden
aber die Infrastruktur des Stromnetzes soll in Zukunft Millionen von e-Autos an den Ladestationen verkraften?
Einen Audi e-Tron (2500kg Leergewicht, SUV cw-Wert und €115000.-)z.B. KÖNNTE Man(n) an einer 150kwh Ladestation in 30 Minuten VOLL laden.

Wird dieses Dilemma, bei gleichzeitigem Ausstieg aus Atom und Kohlestrom, überhaupt diskutiert?

Wenn ich durch Automobilzeitschriften blättere sind wir bereits jetzt in der rosigen e-Mobilität angekommen.
Selbst für Motorradzeitschriften führt kein Weg daran vorbei.
Für mich ein undurchschaubares Konglomerat aus Wünschen, Träumen, Zwängen und Machbarkeit.

Gruss Mentor
 
... die Infrastruktur des Stromnetzes soll in Zukunft Millionen von e-Autos an den Ladestationen verkraften? ...

Wird dieses Dilemma, bei gleichzeitigem Ausstieg aus Atom und Kohlestrom, überhaupt diskutiert? ...

Für mich ein undurchschaubares Konglomerat aus Wünschen, Träumen, Zwängen und Machbarkeit.

Ganz ehrlich, in China fährt mitlerweile alles elektrisch (Autos, Busse, LKW, Roller, Motorräder, Mofas, E-Bikes, E-Roller, E-Spaßfahrzeuge, Straßenbahnen, Züge) und glaub mir, deren "Qualität" des Stromnetzes ist nicht mit der Qualität des europäischen Stromnetzes (oder der BRD) vergleichbar!

1) Es werden nicht alle gleichzeitig Laden (es Tanken ja heute auch nicht alle gleichzeitig)
2) Nachts müssen wir in der BRD unseren Strom zu Negativpreisen Verkaufen (ja WIR zahlen Geld an die Nachbarstaaten, dafür das Sie uns unseren Strom abnehmen), weil wir zu viel Produzieren!
3) E-fahrzeuge sind cool, es fehlt nur noch an der Infrstruktur (die kommt aber).
4) Die Niederlande, Schweden, Norwegen exestieren auch nach wie vor, trotz E-Auto-Boom.
5) Unsere Autolobby hat Jahrzehntelang "Panik" gemacht... jetzt müssen Sie mitmachen... aber Ihre "Panik-Gerüchte" werden sich noch lange halten (wie ein Echo in einer Bergschlucht).
 
Bevor ich mir die CBF zugelegt habe hatte ich nach E-Motorrädern gesucht.

Leider waren die Preise sportlich. 18.000 Euro wollte ich dafür nicht ausgeben.
 
Warte mal noch ein wenig ab, ich schätze das es ab 2025 wird es bezahlbare Motorräder geben und ab 2035 mehr E-Motorräder als Verbrenner-Motorräder verkauft werden.

Der Preis der E-Akkus ist momentan der Hauptpreistreiber (dieser fällt aber rasant ab: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/534429/umfrage/weltweite-preise-fuer-lithium-ionen-akkus/) und dann kommt noch im Moment noch der "early adopter"-Zuschlag hinzu.

Außerdem ist die Reichweite noch ein Problem, die nimmt aber auch ständig zu (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/443614/umfrage/prognose-zur-reichweite-von-elektroautos/).
 
Infrastruktur

Ganz ehrlich, in China fährt mitlerweile alles elektrisch (Autos, Busse, LKW, Roller, Motorräder, Mofas, E-Bikes, E-Roller, E-Spaßfahrzeuge, Straßenbahnen, Züge) und glaub mir, deren "Qualität" des Stromnetzes ist nicht mit der Qualität des europäischen Stromnetzes (oder der BRD) vergleichbar!
In China fährt nicht ALLES elektrisch sondern ca. 5% (2018) Gleichzeitig, nicht ausschließlich wegen e-Mobilität, geht dort JEDE WOCHE eine Kohlekraftwerk ans Netz. Nicht ganz OT: In der BRD soll ein fertiges, Daddeln, gleich gar nicht ans Netz gehen.

1) Es werden nicht alle gleichzeitig Laden (es Tanken ja heute auch nicht alle gleichzeitig)
Ein DieselBenzintankvorgang dauert 1Minute ein e-Tanken zwischen 30Minuten und mehreren Stunden.

2) Nachts müssen wir in der BRD unseren Strom zu Negativpreisen Verkaufen (ja WIR zahlen Geld an die Nachbarstaaten, dafür das Sie uns unseren Strom abnehmen), weil wir zu viel Produzieren!
Nicht nur Nachts. Wenn die Sonne scheint und der Wind weht können wir Österrreicher unsere Pumpspeicherkraftwerke auch über Mittag befüllen.
Diese "Grüne" gespeicherte Kraft verkaufen wird dann zu Spitzenzeiten um Spitzenpreise.
Dein Statement ist ja auch ein Hinweis für das unausgegorene Konzept der Energiewende.
Für diese Wende zahlt der deutsche Konsument die höchsten Strompreise in Europa.
3) E-fahrzeuge sind cool, es fehlt nur noch an der Infrstruktur (die kommt aber).
Sind cool, keine Frage. Ein Tesla3 ab €65000.- ein Audi e-Tron ab €115000.- Bei Motorrädern ähnlich.
Zur Infrastruktur verweise ich auf den Eingangs-Thread von KiloZeBeF.

Deinen Optimismus in Ehren lieber Der-Ray, ansteckend ist er nicht.

Gruss
Mentor
 
Ein DieselBenzintankvorgang dauert 1Minute ein e-Tanken zwischen 30Minuten und mehreren Stunden...

Wie viele KM fährst du am Tag und wie viele Stunden steht sein Auto / Fahrzeug am Tag?
Wenn die nötige Infrastruktur da ist kannst du jederzeit Laden wenn du gerade nicht fährst (falls du Nachladen musst oder willst (z. B. nachts wenn du schläfst, auf der Arbeit, beim Parken auf der Straße (Ladesäule / Laterne mit Ladeanschluss), beim Einkaufen im Parkhaus (dort auch oft gratis), etc...)

Sind cool, keine Frage. Ein Tesla3 ab €65000.- ein Audi e-Tron ab €115000.- Bei Motorrädern ähnlich.

Was kostet noch mal eine neue Mercedes S-Klasse, Audi A8, etc... ?!
Vergleich doch bitte keine "early Adopter"-Luxusprodukte mit den Fahrzeugen für die Masse!

- E-Roller für die letzte Meile (30 KM-Reichweite) = 400€ ... "Made in Germany" ab 2.000€ (gerade seit Anfang 2019 sogar "legal")
- 45-Km/h Roller mit 90 KM-Rechweite = ab. 3.200€
- 125er-Roller/Motorrad mit 90 KM-Rechweite = ab 4.000€
- Renault Twizy = 6.950€ - 12.000€ (je nach Model und Austattung) ... Akkumiete 30-60€ im Monat (der Akku kann aber auch gekauft werden)
- Renault Zoe = ab 21.900€ (Listenpreis) Zzgl. Akkumiete monatlich

Das sind jetzt so 2019er Preise.
Der Markt ist gerade mal ganz am Anfang... wie gesagt ware mal so 3 - 5 Jahre ab, wird auf jeden Fall spannend (Modelle, Preise, Infrastruktur).
Die Politik hat endlich mal begriffen und ebenet schon den Weg mit passenden Gesetzen und Genemigungen (z. B. "E-Roller" (quasi wie ein Mofa mit Sondergenehmigung) ab 2019 legal).

Unser PKW wird 2024 10 Jahre alt sein... mal sehen ob der nächste dann ab 2025-2027 ein E-Auto wird (mindestens aber ein Hybrid).

PS: Ein normaler VW-Polo mit einer guten Austattung (nicht das nakte Basismodel, was eh keiner kauft) kostet auch 17.000€ - 18.000€... da ist nicht mehr viel Abstand zum Renault Zoe :frech4:
Außerdem sind die Betriebskosten für ein E-Fahrzeug sehr gering (kaum Wartung, weniger Teile (weniger Defektmöglichkeiten), optimiert wird das ganze noch durch eine eigene Stromproduktion (Solaranlage, etc...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die nötige Infrastruktur da ist kannst du jederzeit Laden wenn du gerade nicht fährst (falls du Nachladen musst oder willst (z. B. nachts wenn du schläfst, auf der Arbeit, beim Parken auf der Straße (Ladesäule / Laterne mit Ladeanschluss), beim Einkaufen im Parkhaus (dort auch oft gratis), etc...)

Ja, bei uns kommt der Strom auch aus der Steckdose. :narr:

Lt. KBA (Kraftfahrtbundesamt) legen alle in Deutschland zugelassene Kfz zusammen 732,9 Milliarden Kilometer im Jahr zurück.
https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/verkehr_in_kilometern_node.html

Die Energieversorgung für diese Fahrleistung wird derzeit über ein gut ausgebautes Tankstellennetz sicher gestellt. Bei einfach mal angenommenen 7l/100km laufen da im Jahr 51 Milliarden Liter Sprit durch.
(Das Umweltbundesamt gibt 46 Milliarden l/Jahr an, allerdings nur PKW und Kombi: https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/kraftstoffe.)

Um die Flotte von Verbrenner auf Elektro umzustellen, muss pro Jahr diese enorme Energiemenge in Form von Elektrizität
  • erzeugt werden
  • über das deutsche Stromnetz verteilt werden.

Von der Erzeugung mal abgesehen, das Stromnetz zur Verteilung ist jetzt schon am Anschlag. Was für Investitionen und Aufwände sind notwendig, um die immensen zusätzlich benötigten Transportkapazitäten für diesen zusätzlichen Energiebedarf aufzubringen?

Eine Ladestation aufzubauen ist eine Sache, den Strom da hin zu transportieren und zu verteilen eine ganz andere Aufgabe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke, @Ray:Froehlich2:!

Für Pendler und Kurzstreckenfahrer ist m.E. das E Auto perfekt.
Die Infrastruktur ist leider noch völlig unzureichendKeule.

Ich stand im Herbst letzten JAhres vor einem Passat Variant GTE Plug- in für rd.35 TEUR mit nahezu Vollausstattung!:frech4:
War ein Vorführwagen beim Händler.
Wenn der mit einer Anhängerkupplung nachgerüstet hätte werden können, wäre mein Stinker -Tiguan dort geblieben.
Auf Nachfrage beim Hersteller seitens des Händlers, wurde mitgeteilt, dass eine Nachrüstung aus technischen Gründen nicht möglich sei:boewu7:.

Du hast Recht; das ist ein beeindruckendes Preis-Leistungsverhältnis.

VW hat Einiges "gutzumachen ". Die werden z.Zt. stark getrieben, um die CO 2 Flottenbelastung zu drücken. Recht so:zwinkern:

Ich schaue mich jetzt bei Toyota und Nissan um.

Tochter fährt seit Sommer 2018 nen Prius Plus -Hybrid und ist sehr zufrieden mit Platz und Verbrauch von ca. 5l/100 km
Motor ist für meinen Geschmack allerdings bei starker Beschleunigung sehr rau/laut.
Die neue Generation soll geschmeidiger fahren.
Hybrid hab ich schon vor 2 Jahren mal Probe gefahren und als angenehm empfunden.

Wäre für mich der Zwischenschritt zum reinen E-Fahrzeug.
Mal sehen, hat keine Eile.

Beim Mopped bleibe ich aber klassisch beim Verbrenner:Froehlich3:
 
Wir haben in diesem Frühjahr nach einem Hybrid gesucht.

Die Bilanz war ernüchternd. Es gibt derzeit nur den Toyota RAV4 mit 1650 bzw 1780 lt Verkäufer anhängelast.

Bei Honda hab ich nach dem CRV Hybrid gefragt 750 KG das Reicht kaum für die Dicke. ;)

Mitsubishi Outlander Plug in 1500 KG.

Unser Wohnwagen hat 1,7 t gesamtgewicht. Wir waren auch mit 3 Motorädern unterwegs mit geschlossenem Hänger. Gesammtgewicht 2,5t.

Das wird noch ne weile dauern bis da was bracuhbares und bezahlbares kommt. Für September ist der neue Passat GTE angekündigt. Mal sehen ob es 1800 KG kann oder auch weniger.
 
Bisschen Öl ins Feuer.....

Ich warte, daß die Wasserstoff-Mobilität kommt.

Ist meiner Meinung nach viel praxisnäher, ressourcenschonender und einfacher.

Bin sicher, daß die "großen" Autobauer alle schon was in der Richtung in der Schublade haben.

E-Mobilität ist doch längst kaputtdiskutiert.

Im Übrigen ist die komplette Diskussion am Leben vorbei ! Das Problem sind nicht "schmutzige" oder "saubere" Autos,

sondern ZU VIELE Autos, vor allem die, die rumstehen.

Ziel müßte also sein nicht "1 Mio Elektro-Autos bis 2020" (Merkel) , das wären nämlich wieder eine Million MEHR ,

sondern: jedes Jahr (mindestens) 1 Mio Autos WENIGER auf den Straßen.

Zu erreichen u.a. über Verbesserung des ÖPNV (Preis und Qualität).

Gruß Thomas
 
Also, streng genommen, könnte man sich für den Urlaub ja auch ein passendes Auto mieten:Froehlich1:
Für die Fahrt in die Stadt wäre ein E-Roller ausreichend.
Für grosse Einkäufe ein Taxi -Tesla?
Für Fahrten ins -noch- Grüne mit E Bike/s, oder klassisch ohne Antrieb, aber dafür bin ich zu alt/faul.
ÖPV ist wohl für den Normalbürger im ländlichen Bereich ein Witz:narr:

P.S.:
um auf -bezahlbare Wasserstoff-Autos zu warten, sind wir beide erst recht zu alt:sauf:

Von Toyota gibt es einen schicken PKW für schlappe 80 Riesen:wirr2:
 
Lt. KBA (Kraftfahrtbundesamt) legen alle in Deutschland zugelassene Kfz zusammen 732,9 Milliarden Kilometer im Jahr zurück...

Benzin, Diesel, Autogas und Erdgas werden uns ja auch nicht sofort verlassen, die wird es auch noch die kommenden 40 - 50 Jahre geben, nur wird der Anteil der E-Mobile um 2030 bis 2035 höher sein als der Anteil der klassichen Verbrenner.
Gerade im Fehrn-Lieferverkehr gibt es (noch) keine echten Alternativen zum Diesel. Hier kann nur optimiert werden (Hybridtantriebe, Navis welche Geodaten haben und mit dem Tempomat gekoppelt sind und so "optimal" Gas geben oder nicht (z. B. vor einer minimalen Steigung ... spart heute schon 20% Kraftstoff beim LKW auf der Autobahn), LKW-Züge mit Computergesteuerten Abständen auf der Autobahn, u.v.m.)

E-Mobilität ist klasse für:

- Pendler
- Innerstädtische Lieferwagen aller Art (unter 200 Km am Tag)
- wenig Fahrer (PKW unter 15.000 Km/Jahr)

Die Energieversorgung für diese Fahrleistung wird derzeit über ein gut ausgebautes Tankstellennetz sicher gestellt.

Welches immer weiter abgebaut wird und das nicht seit neusten: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2621/umfrage/anzahl-der-tankstellen-in-deutschland-zeitreihe/

Eine Ladestation aufzubauen ist eine Sache, den Strom da hin zu transportieren und zu verteilen eine ganz andere Aufgabe.

Das Stromnetz wird ja ständig modernisiert, du kannst doch nicht vom heutigen IST-Zustand auseghen und diesen mit dem SOLL-Zustand von 2030 vergleichen :narr:
Das Stromnetz war 1970 auch nicht so "gut" wie es 2000 war.
Ja es wurde zu wenig, in den letzten Jahrzehnten, in den Stromnetzausbau investiert... das ist wie bei einem Fahrzeug mit Wartungsstau, am ende kostet der schnelle "Notfallausbau" mehr als die einzelnen Ausbaustufen zu Ihrer Zeit zusammen gekostet hätten.
 
Das Problem sind nicht "schmutzige" oder "saubere" Autos,
sondern ZU VIELE Autos, vor allem die, die rumstehen.
Warte mal, dieses Argument habe ich schon bei der Diskussion neulich im Radio bezüglich Car-Sharing nicht verstanden. Da wurde sinngemäß gesagt, dass Carsharing dem Umweltschutz dient. Inwiefern schadet denn ein Auto, das rumsteht, der Umwelt? Wenn man mal von der Produktion absieht, die eine Menge an Umweltlasten erzeugt**, ist es doch Latte, ob ich mit meinem eigenen Fahrzeug Strecke X zurücklege oder mit einem geliehenen.

**Ich bin eh der Überzeugung, dass das umweltfreundlchste Auto das ist, das nicht mehr produziert werden muss. Geht mal in ein Stahlwerk, eine Glashütte, eine Alugießerei oder in die Polychemie etc. und denkt dann mal an den ökologischen Fußabdruck eines ach so sauberen Neu- bzw. Elektroautos nach. Bei letzteren kommt noch hinzu, dass die Gewinnung von Lithium und seltene Erden der Erde nachhaltig schadet. Blendwerk in meinen Augen.

Akkumiete 30-60€ im Monat (der Akku kann aber auch gekauft werden)
Ich verfahre nen Hunni an Sprit pro Monat, das sind rund 1000 km. Für den Nissan Leaf werden exemplarisch 5€ Strom pro 100 km angenommen (Quelle), also für die 1000 km sind das nochmal 50 Euro Strom. Fazit: Lohnt nicht.

Noch eins: Ich wohne auf dem Land mit eigener Garage. Ich könnte, wenn ich wollte und es Sinn machen würde, ein E-Auto fahren und auch laden. Was ist mit den Städtern? Laternenparkern? Abertausende Ladestationen im Stadtbild? In jeder Straße? Das kann nicht ernst gemeint sein.

Ich stimme Thomas zu: Wasserstoff, gewonnen im Elektrolyseverfahren mittels erneuerbarer Energien, verteilt an Tankstellen wie jetzt Benzin, Auto betankt in Sekunden. DAS ist die Zukunft, und nicht das Hirngespinst, das uns unsere Regierung jetzt als Schnellschuss in hektischem Aktionismus in den Kopf gepflanzt hat. Wasser gibts zuhauf, Sonne in bestimmten Regionen ebenso. Wer E-Autos für Emissionsfrei hält, dem kann ich gerne mal ein paar Bilder vom hiesigen Horizont und von den Tagebauen Hambach, Garzweiler und Inden schicken, ersatzweise von den Horden an Windkraftanlagen, die die Landschaft verschandeln und die oft genug still stehen, während unsere Kohlekraftwerke lustig weiterbollern.

Gut gemeint ist nicht gut gemacht, und meiner Meinung nach geht es in erster Linie - wie weiland 2009 - um die Ankurbelung der (Automobil)wirtschaft.

Und ja, es muss was passieren, aber der Weg, den wir jetzt gehen (sollen), ist Schwachsinn.
 
Ich verfahre nen Hunni an Sprit pro Monat, das sind rund 1000 km. Für den Nissan Leaf werden exemplarisch 5€ Strom pro 100 km angenommen (Quelle), also für die 1000 km sind das nochmal 50 Euro Strom. Fazit: Lohnt nicht.

Noch lohnt es sich nicht, wenn die Steuern auf fossile Krafstoffe steigen und es eine "Strafsteuer" (z. B. 20% des Neupreises (auch bei Gebrauchtkauf)) auf deinen neuen Vebrenner kommen, dann überlegst du dir das finanziell auch. PS: Frage mal die Norweger (https://www.zeit.de/wissen/2017-07/e-auto-elektromobilitaet-praemie-umwelt-kosten/seite-2)

... Was ist mit den Städtern? Laternenparkern? Abertausende Ladestationen im Stadtbild? In jeder Straße? Das kann nicht ernst gemeint sein.

Der Trend geht ja weg von Ladesäulen, ab zur Umrüstung von Laternen zu Laternen/Ladesäulen-Kombinationen. Zusätzlich kommen dann noch öffentliche und private (dazu zählen auch Parkhäuser) Ladesäulen hinzu.
Es gibt sogar erste Tankstellen die Parkraum mit Ladesäulen schaffen (wieder private Ladesäulen). Neubauhäuser in der Stadt haben i. d. R. Garagen und Stromanschlüsse dort drinnen.

PPS: Ich Wohne in einem Altbauhaus von 1902... wir haben natürlich keine eigenen Parkplätze. Aber selbst ich hätte kein Problem mit einer bezahlbaren E-Mobilität.
 
Weil einige ja so auf E-Krams stehen......

mal nen Vergleich gestartet was die Herstellung, Erhaltung und Entsorgung eine E-Autos inkl. Batterien für die Umwelt bedeutet im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor.........

@Ray, da kann man E-Mobilität überhaupt nicht schön reden zumal wir Deutschen noch nicht mal in der Lage sind nen Flughafen zu bauen, geschweige denn Flächendeckende Stromversorgung für E-Mobilität :16 - wirr:
 
Und genau das ist der Knackpunkt. Das E-Fahrzeug ist gar nicht so grün, wie so alle tun.
Was ist, wenn man mal länger fahren will als nur die Hausstrecke? Klar gibt es da mittlerweile schon Systeme, da ist in ein paar Minuten schon der Akku voll. Aber der ist noch auf dem Labortisch und braucht immens Kühlung und eine Perfekte Verbindung. Die Kühlung darf auf keinen Fall abbrechen und der Widerstand....
Die Kabel dazu sind auch nicht gerade billig.
Das ganze kann in Zukunft was werden, ist zur Zeit aber Sinnfrei und auch nicht Ökonomisch.
Vielleicht können dann ja die Sinnfreien Windkrafträder auf dem Land endlich mal rentabel werden.

Wasserstoff sollte die Zukunft sein. Alles andere ist nur eine kurzzeitige Lösung, wobei der E-Antrieb das schlechteste von allen ist.
Es fängt dabei an, dass nicht jeder ein Haus hat und sein Auto entsprechend laden kann. Was machen die Innerstadtleute? Die in Hochhäusern wohnen und schon mit dem Verbrenner jeden Tag nen Stellplatz suchen müssen.

In Hamburg wurde ein Kohlekraftwerk vor paar jahren nagelneu gebaut. Wurde nur nie ans Netz genommen, weil die Ökoleute nen Problem hatten mit. Hamburg hätte sich komplett selbst versorgen können. Nun müssen die schön weiter Strom einkaufen und da sind die E-Autos noch nicht redenswert. Wenn die dann noch kommen....
 
Es gibt so eine schöne Aussage: Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!

Es wird nicht die Erzeugung der Batterie inbegriffen, sondern nur der Verbrauch, wenn das Auto dann vor einem steht.
Auch ist der Artikel sehr darauf bedacht, das E-Fahrzeug gut da stehen zu lassen und nimmt Beispiele auf wie den Up und den Porsche.
Wenn man dann schon Benziner und Diesel vergleichen will, muss man das an einem gleichen Gehäuse usw. machen. Auch die Zielgruppe vom Fahrertyp sollte die gleiche sein.
Nagut, kommen wir zurück zum Thema E-Fahrzeug und Verbrenner.
Die Seite vergisst halt das extreme unsaubere Herstellung. Und das ist, wie geschrieben, der Akku.
 
Leider fehlt der Co2 Ausstoß für die Herstellung.

Wenn an sich das mal raus sucht kommen solche Ergebnisse:

ein E-Fahrzeug ganze 100'000 Kilometer bzw. 8 Jahre komplett emissionsfrei gefahren werden müsste, bevor es beginnt, umweltfreundlicher als ein durchschnittliches Dieselauto zu sein.

In meinen Augen ist der ganze e-Auto Hype nichts halbes oder ganzes so lange unsere Politiker noch in den Aufsichtsräten der Autoindustrie vertreten sind.
Wenn sich das ändert, würde es bestimmt in die richtige Richtung gehen :Froehlich1:
 
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In meinen Augen ist der ganze e-Auto Hype nichts halbes oder ganzes so lange unsere Politiker noch in den Aufsichtsräten der Autoindustrie vertreten sind.
Wenn sich das ändert, würde es bestimmt in die richtige Richtung gehen :Froehlich1:

Ist doch ungeschriebenes Gesetz, dass es in Deutschland eher umgekehrt ist.
Wieviele Lobbyisten gibt es rund um den Bundestag...? :mx35:
 
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