Heute mit der Guzzi gemacht

Nach 3 Monaten mal wieder ein Lebenszeichen von der Guzzi. Jetzt hat se 3.998 km auf der Uhr. Im April gabe es 4 Wochen Zwangspause, weil der im Werk falsch eingebaute Kurbelwellensensor als Fehler lokalisiert und dann getauscht wurde. Die Reifen haben noch 4 mm Profil, Spaß kann man trotzdem haben, wenn man will. Heute 185 km im Sauerland und vor Mitrag wieder @ Home, bevor es zu warm wird. Fotos zwischen Schmallenberg und Lennestadt.
 

Anhänge

  • Screenshot_20260618_114540_Moto Guzzi.jpg
    Screenshot_20260618_114540_Moto Guzzi.jpg
    153,6 KB · Aufrufe: 18
  • IMG-20260618-WA0002.jpeg
    IMG-20260618-WA0002.jpeg
    2,4 MB · Aufrufe: 17
  • IMG-20260618-WA0004.jpeg
    IMG-20260618-WA0004.jpeg
    1,9 MB · Aufrufe: 16
Nach 8.684 km kommt anstelle des Road 6 GT der normale 6er drauf. Die 65er Hinterachsmutter war sowas von bombenfest, dass ich mit 95 kg Körpergewicht auf dem Drehmomentschlüssel gewippt habe. Das minimale Drehmoment war deutlich überschritten.20260923_164758.jpg
 
Die 65er Hinterachsmutter war sowas von bombenfest, dass ich mit 95 kg Körpergewicht auf dem Drehmomentschlüssel gewippt habe. Das minimale Drehmoment war deutlich überschritten.
Da Hilft mir ein Schlagschrauber mit Druckluft, solltest aber auch darauf achten, dass der Druckluftschlauch einen großen Durchmesser hat.
 
Das muss original ab Werk gewesen sein. Das Bike stand zwar zwischendurch für 4 Wochen in der Werkstatt, aber die hatten keinen Grund, das Hinterrad auszubauen.
 
Naja, ich würde das nicht überbewerten und direkt an Pfusch denken da der Losbrechmoment immer Höher ist als das Drehmoment womit die Schraube angezogen wird.

Bei mir sind es 250 Nm, bekomme ich tatsächlich ohne Schlagschrauber alleine gar nicht lose....
 
Bei meiner ist die Vorgabe 260 Nm +-39 Nm. Den Schlüssel habe ich dann auf 230 Nm eingestellt. Liegt locker in der Toleranz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da Hilft mir ein Schlagschrauber mit Druckluft, solltest aber auch darauf achten, dass der Druckluftschlauch einen großen Durchmesser hat.
Spricht du von einem dieser kleinen Kompressoren (so groß wie eine Aktentasche, oder einen mit Kessel?

Habe noch einen elektrischen Schlagschrauber, für den ganzen Fuhrpark. Den zu versuchen habe ich gar nicht dran gedacht. Mal gucken, was das Datenblatt sagt, wie weit der geht. Bei den Autos hat er in den ganzen Jahren nur ein einziges Mal versagt, sodass Hand angelegt werden musste.
 
ich bin überrascht, was der elektrische Schlagschrauben alles können soll und werde nach dem nächsten Hinterradausbau berichten20260925_071807.jpg
 
Naja, ich würde das nicht überbewerten und direkt an Pfusch denken da der Losbrechmoment immer Höher ist als das Drehmoment womit die Schraube angezogen wird.

Bei mir sind es 250 Nm, bekomme ich tatsächlich ohne Schlagschrauber alleine gar nicht lose....
Thomas, lass mir doch die Freude, es ein wenig zu dramatisieren :lachen2:
 
Und jetzt noch etwas Wissenswertes - aber nicht über Erlangen ;-)

Das Lösemoment (Losbrechmoment) einer Schraubenverbindung ist in der Praxis fast immer höher als das ursprüngliche Anzugsmoment (z. B. 230 Nm). Als Faustregel gilt: Das Lösemoment liegt typischerweise 10 % bis 30 % über dem Anzugsmoment. Bei einem Anzugsmoment von 230 Nm müssen Sie also mit einem Lösemoment von etwa 250 Nm bis 300 Nm rechnen. Unter Extrembedingungen (Rost) kann es noch deutlich höher sein.



Warum ist das Lösemoment höher?
Dass Sie mehr Kraft zum Lösen als zum Anziehen benötigen, liegt an folgenden Faktoren:
    • Losbrechwiderstand: Um die Schraube in Bewegung zu setzen, muss die Haftreibung zwischen den Gewindeflanken und unter dem Schraubenkopf überwunden werden. Diese Haftreibung ist größer als die Gleitreibung beim Festziehen.
    • Zeit und Korrosion: Durch thermische Belastungen (z. B. bei Radschrauben oder am Auspuff), Oxidation (Rost) oder Mikrobewegungen "setzen" sich die Gewindeflanken mit der Zeit.
    • Materialpaarung & Verschmutzung: Schmutz, Alterung oder das Fehlen von Schmiermitteln erhöhen den Reibungskoeffizienten drastisch.
 
Zurück
Oben Unten