Holzminden entscheidet…(Streckenverbote)

Da hat der Kreistag Holzminden einfach richtig entschieden.
„Nicht umgesetzt wird das sog. „Tiroler Modell“ (Einführung einer Dezibelgrenze), da es an der erforderlichen rechtlichen Grundlage fehlt.
Wenn dort nun abwechselnd mal die oder die Strecke gesperrt wird, ist das doch OK wenn weiterhin offen und ehrlich mit den daraus herausgehenden Lärmmessungen
umgegangen und entschieden wird ob so überhaupt der Lärmpegel in dem maße wie gewünscht gesenkt wird.
 
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Hm, am Ende werden die Leut (Anwohner) es lieben wenn bei ihnen zuhause gesperrt ist - und wenn alle vier Wochen die Kohorten besonders konzentriert auftreten (weil's anderswo grad verboten ist) wird man sich wünschen, dass dauerhaft und ohne Ausnahmen gesperrt bleibt.
Die wilden Heizer und Auspufftuner werden ihre Freiheit weiterhin dort feiern, womöglich jetzt erst recht, wo es gerade erlaubt ist.
Rein rechtlich bzw. "Verkehrslärm-normgerecht" wird sich eine Woche laut und vier Wochen leise natürlich zugunsten zeitweiliger Sperrung ergeben - selbst wenn an den erlaubten Wochen ein um 5dB höheres Lärmintegral gemessen wird - das mittelt sich dann über die leiseren Zeiträume einfach weg.

Wir kennen das so ähnlich vom Gehalt: ob wir das Geld über den Monat verteilt ausgeben, oder in der ersten Woche ist eigentlich egal, aber wenn wir alles in der ersten Woche verknallen, sind wir drei Wochen total konsumreduziert und damit viel nachhaltiger... aus Umweltschutzgründen wäre eine Woche freie Fahrt und srei Wochen knapsen was das Zeug hält womöglich vorteilhaft. Wie immer bei meinen Vergleichen: hinkt erbärmlich.
 
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