Polizei hält laute Ducati an - dann rotten sich Biker zusammen...

Nö, die, die sich auf nen 160PS Mopped setzen und meinen das es im Serientrimm zu laut ist wenn das ne 4 in 1 ist..
hörst du hier.....

hörst du hier
 
Watt´ne rappelige Krawallkiste :mx35: . Leise und genug Leistung ist mir am liebsten, beisst sich leider meist. Ne FJR 1300 kann das gut, die CBF hat auch einenen wunderbaren seidenweichen Motorlauf.
 
Meine "ältere" 1800er Goldwing ist sehr leise, aber am neuesten Modell durften sich wohl auch schon Soundingenieure austoben, so schön smooth und leise, wie mein jetziges Ross ist die leider auch nicht mehr.
 
Ich bin gestern im Almetal wieder hinter einer neuen 1250er GS ADV ne Weile hergefahren, bevor ich dann vorbei bin. Das Moped ist schon lästig laut, sobald der aus der Kurve beschleunigt und diese dämliche Klappe aufgeht. Wie mag das erst der empfindliche Anwohner empfinden, der keinen geräsuchdämmenden Helm, wie unsereins auf dem Kopf hat. Der Fahrer bekommt auf seinem Thron ja nur einen Bruchteil der Lautstärke mit, ich finde das echt ätzend.
 
Wusste gar nicht das nen abgefahrener Reifen so teuer wird...

Oberlehrer on: Abgefahrene Reifen beeinträchtigen die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs - damit gefährdet der Fahrer andere Verkehrsteilnehmer. Selbst wenn man keinen Vorsatz und niedere Beweggründe annimmt, muss man dem Führer eines Fahrzeugs mit unzulänglicher Bereifung sowas wie "versuchter Totschlag" vorwerfen.

Wutbürger on: Da ist eine fahrlässige Vorbereitung für einen Tötungsversuch klar erkennbar.

Dass Reifen (mit einem gwissen Recht) teuer werden, hab ich einmal mit der Dose erlebt - mein Auto war eine Art Dauerleihgabe und der Leihnehmer hat dann nicht so sehr auf die Reifen geachtet, wie er das hätte tun sollen. So eine Nummer und den verbundenen Stress brauche ich nichtmehr. Ein neuer Reifen ist auch nicht teurer, als mit einem abgefahrenen erwischt zu werden - und dann doch zeitnah einen neuen beschaffen zu müssen. Mein Tipp: für jede Fahrt mit grenzwertigen Reifen 20€ in die Portokasse - dann kann man wahlweise das Bußgeld locker bezahlen, oder nach fünf Fahrten quasi kostenneutral einen Neureifen aufziehen.
 
Solange es trocken ist und noch Gummi drauf ist, sehe ich da keine Gefahr, die Rechtslage mal aussen vor gelassen :mx1:.

Mit so einem wider Erwarten im alpinen Winkelwerk doch mehr mitgenommenen Pneu (Bridgestone T 30, siehe unten) bin ich auf meiner 1300er Pan European sehr haftungssicher und fahraktiv von Südtirol bis nach Hause gefahren. PS: Die Owi ist schon lange verjährt !!! Wäre für die 2-tägige Rückfahrt Regen angesagt worden, hätte ich da unten ne neue Pelle aufziehen lassen, bei Nässe unterschreibe ich die latente Gefahr, die mit solch glatten Reifen einhergeht. Und ne Goldwingpelle kann man (hinten) genau so weit wegschrubben, das Moped gibt das durchaus her. I.d.R. wechsle ich aber, wie von Dir angeführt, rechtzeitig die Reifen, auch wenn noch mehr Profil drauf ist, wenn denn eine grosse Urlaubstour bevorsteht. Wie Du anführst, wenn man die Ticketkosten, insbesondere im benachbarten Ausland betrachtet, ist das die schlauere und sichere Variante.


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Ich hab auch mal ne Pelle (zumindest in der Mitte) so weit runtergefahren. Seit ich die dann im abgezogenen Zustand mal befummeln durfte und mit Entsetzen feststellte, wie dünn die Decke geworden war, nehme ich anbetracht der gefahrenen Geschwindigkeiten und einem potentiellen Platzer aufgrund von Materialschwäche doch Abstand von sowas...
 
Wie Olli ja schon schrub, ist das Profil im Wesentlichen bei Nässe - und da insbesondere im Regen bei "stehendem Wasser" (eine etwas größere Pfütze oder eine Spurrille reichen durchaus für Aquaplaning) von einem unbestreitbaren Vorteil. Solange es trocken ist, dürften Slicks(tm) die bessere Alternative sein.
Dass die Karkasse platzt, weil übendrüber 3mm zu wenig Gummi steht? Das Bett bricht ja auch nicht zusammen, nur weil die Matratze durchgelegen ist...

Dass sich ein Reifen im Lauf des Lebens verändert wurde ja verschiedentlich schon angemerkt - und einen Teil macht da sicherlich die verminderte Steifigkeit aus, die zum Teil von der Gummiauflage im Neuzustand geleistet wird und dieser Teil dann eben mit zunehmendem Verschleiß immer kleiner wird. Positiv gesagt erhöht das den Komfort, dem Sportler fehlt aber am Lauifzeitende ein wenig Präzision...

Über den Umstand, dass Reifen hintenraus oft eine nicht mehr rational differenzierbare Kontour annehmen und damit in speziellen Schräglagen einen reduzierten und inhomogenen Latsch haben, was auch bei wenig ambitionierter Fahrweise in vermeintlich harmlosen Schräglagensituationen zu unbeabsichtigten und überraschenden Haftungsabrissen führen kann, sollte sich jeder Reifenlaufleistungsdehner bewusst sein.

Davon abgesehen finde ich die 1.6mm zuviel und wenn man wirklich bis an die TWI fahren dürfte, wäre das zum einen optisch besser für den Anwender einschätzbar und zum anderen natürlich auch 0.8mm billiger - das sind schonmal um die 20% Erhöhung der Laufleistung.
Andererseits ist ja manchmal schon 1-2tkm vor legalem Profilende der Fahrspaß eingeschränkt... da tät es wenig nutzen, wenn man den Reifen dann noch 2tkm länger fahren "müsste" bevor er "runter darf". Einziger Vorteil wäre die Kilometerreserve auf großer Urlaubsfahrt - und genau da ist's dann andererseits blöd, weil man sich da das Wetter oft nicht aussucht und letztlich auf der letzten Rille im Starkregen auf der Autobahn heimbläst... eine Sekunde bevor man aufschwimmt ist die Welt noch in Ordnung.

Lange Rede kurzer Sinn, ist eine nervige Regelung, aber im Grund ist die schon korrekt - inklusive Srafmaß. Man könnte imho die TWI auf 1.2mm anheben und dann statt irgendwelcher 80%-Regelungen einfacher nachvollziehbar das Erreichen des TWI an beliebiger Stelle zum NoGo erklären. Aber da würden sich vermutlich 20 Gesetzgeberassistenten viele Jahre lang über die exakte juristisch haltbare Ausformulierung einer Neuregelung streiten... wir werden wohl alle tot sein, bevor sich hier irgendwas ändert. Also rechtzeitig wechseln und gut.
 
You make my Day!

KiloZeBeF und Monty Burns
ihr habt mir grade ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
You make my Day!

Danke dafür.

Gruß Reiner
 
Dann mal weiter mit der Kontrollgruppe Krad:





und hier mal wieder das Thema "Ehrlichkeit" das von mir angesprochen wurde.......

muss ja kein Vorsatz sein......

 
Warum haben wir immer so "Lushi"-Strafen in Deutschland?

Ich bin da ja ganz konsequent für "Lernen durch Schmerz":

- Wenn ein Motorradfahrer keinen DB-Killer eingebaut hat --> Weiterfahrt untersagen
- Wenn ein Motorradfahrer keinen DB-Killer eingebaut hat und den "zufällig" dabei hat --> Weiterfahrt untersagen + 5-fache Straferhöhung (weil Vorsatz)

Grundsätzlich:

1) Strafmass abhängig vom Einkommen (z.B. 20 Km/h zu schnell = 20% vom Netto-Einkommen; DB-Killer nicht eingebaut oder illegale Abgasanlage = mindestens 500€) (egal ob Hartz4 oder Multimillionär, jeder wird "gleich" bestraft)

2) Wer nicht Zahlen kann --> Zwangsversteigerung des KFZ zur Strafzahlung und den Rest als Auszahlung an den Zahlungsunfähigen


Gezeichnet: Ein leidenschaftlicher Motorrad und Autofahrer
 
- Wenn ein Motorradfahrer keinen DB-Killer eingebaut hat --> Weiterfahrt untersagen
- Wenn ein Motorradfahrer keinen DB-Killer eingebaut hat und den "zufällig" dabei hat --> Weiterfahrt untersagen + 5-fache Straferhöhung (weil Vorsatz)
Wenn Du noch erklären würdest, wie der nicht mitgeführte DB-Killer aus dem Exhauster gekommen ist :mx21: und das, nur weil nicht mitgeführt, kein Vorsatz sein soll?
 
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