Leistungsverlust mit Zubehör-Schalldämpfer?

  • Ersteller Ersteller Snubnose
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Als alter Freund von Verschwörungstherioen glaube ich ja, dass das mit dem Forumstreffen ein Finte ist, mit der wir Labersäcke in Sicherheit gewogen werden sollen. In Wirklichkeit werden gerade jetzt Strichlisten mit Auffälligkeiten gesammelt und nach dem offiziellen Ende des vorgeblichen Forumtreffens kracht's dann richtig.

Sind schon die Richtigen, denen jetzt der Rauswurf droht... schlage vor, einer von uns reserviert schonmal die Domain "Motorräder-haben-aber-trotzdem-nur-dumm-Rumlabern.de!" wohin wir dann zum Rumschwafeln flüchten können, wenn's erwartungsgemäß so kommt, wie wir korrekterweise befürchten sollten.

Was übrigens die Lautstärke angeht, hatten wir das Problem nicht durch quietschende Bremsscheiben gelöst? Soviele gute Ideen hier, ich kriegs grad nichtmehr so richtig sortiert.

Und was Leistung angeht: 3 PS mehr oder weniger bei einer Drehzahl die man im Normalfall mangels Bedarf nicht nutzt? Bestes Stammtischthema! Auf der Straße vollkommen uninteressant. Und auf der Renne... da will man eh erstmal nicht mehr Leistung als die CBF serienmäßig hat, sondern zuallerst selbst mehr können und dann sofort ein anderes Fahrwerk. Danach(!) überlegt man sich vielleicht, ob mehr Leistung irgendwas bringt, außer dem schnellen Zugriff auf die Krankenhaustagegeldprämie der Unfallversicherung...
 
Ach und die Weinfrage: Französischen natürlich. Auch trocken. Selten aber sehr geliebt: Madiran! Taninreich, dunkel und im ersten Moment glaubt man, dass einem einer an den Plomben zieht... eine Stunde und ein Viertel später entkorkt man dann überglücklich und beseelt schonmal die zweite Flasche, damit die ordentlich Luft kriegt bevor man erneut angreift :-)

Wer clever ist, öffnet mindestens ein Stunde vor dem ersten Schluck! Aber das gehört nun wirklich nicht hierher :-)
 
Ich mache mal nen Weinthreat auf.
Gute Idee:Idee:frech4:

Die Franzosen schmecken doch erst ab 30-40 Euro die Flasche, oder?
Jetzt aberKeule
 
Nö, Ihr müsst zum Jahrestreffen 2018 erscheinen damit wir alles etwas von Euch haben und den Namen auch Gesichter zuordnen können :Froehlich1:


:narr:.....naja, ich fürchte wenn ihr mein ungeschminktes Gesicht seht, hab ich verkackt! Sorry :narr:
 
Ich komme spielverderbenderweise noch mal zurück auf die ursprüngliche Frage des TE... Obwohl... Ich könnte mir jetzt auch mein tägliches Glas Wein holen... Aber mache ich nachher :frech4:

Beim Einbau einer Zubehöranlage bei der SC64 entfällt in der Regel die Klappensteuerung. Diese dient dazu, den Staudruck und die Abgasgeschwindigkeit zu beeinflussen. Genau das gleiche (im Prinzip) gibt es auch im Ansaugschnorchel, auch dies nehmen manche gerne außer Betrieb, weil man es nur für eine leistungsvernichtende Schalldämpungsmaßmahme hält. Beides ist natürlich auch eine Schalldämpfungsmaßnahme, aber wenn man es außer Betrieb nimmt, nimmt man dem Motorsteuergerät auch die Möglichkeit, Einfluß auf die Geschwindigkeiten der an- und abströmenden Gase zu nehmen... und dummerweise ohne dessen Wissen. Das kann zur Folge haben, dass das Steuergerät die Gemischzusammensetzung "falsch" berechnet. Das kann die Leistung/das Drehmoment in bestimmten Bereichen beeinflussen, auch negativ! Diese "rumbastelei" ohne Prüfstandsmessung und ggf. Korrektur der Enspritzmengen (PowerCommander) ist in ihrem Ausgang vom Zufall geprägt.

Man kann versuchen, vom Hersteller der Zubehöranlagen Prüfprotokolle zu erhalten. Sollten sie die Leistung erhöhen können, dann wird der Hersteller das bereitwillig zur Verfügung stellen. Hält er sich eher bedeckt, wird das auch "seine Gründe" haben... :frech4:

:Froehlich3:
 
Nö, Ihr müsst zum Jahrestreffen 2018 erscheinen damit wir alles etwas von Euch haben und den Namen auch Gesichter zuordnen können :Froehlich1:


Ihr habt auch Spass ohne mich.
Ist die Ausnahme, dass ich noch nicht im Urlaub bin um diese Zeit.

Ob ich bis dahin noch lebe?:Froehlich1:
 
... nimmt man dem Motorsteuergerät auch die Möglichkeit, Einfluß auf die Geschwindigkeiten der an- und abströmenden Gase zu nehmen... und dummerweise ohne dessen Wissen. Das kann zur Folge haben, dass das Steuergerät die Gemischzusammensetzung "falsch" berechnet. Das kann die Leistung/das Drehmoment in bestimmten Bereichen beeinflussen, auch negativ! ...

Früher (also im vergangenen Jahrtausend) konnte man das mit anderer Vergaserbedüsung und Manipulation am Ansaugtrakt erreichen. Mitunter wurde bei besonders ungeschickten Versuchsaufbauten ein unerwartet früher Kolbenfresser eingeleitet. "Zu fett" und "zu mager" erzeugen Betriebszustände, die keiner wirklich haben will. Die Leistung ist eins, Rundlauf und Gasannahme was anderes und Lebensdauer... naja, da sind die Verbrenner heutzutage scheinbar wesentlich duldsamer, als die Motoren der frühen 70er.
Imho kann man auch mit viel Know-How durch Variationen und deren multidimensionale Vermessung lediglich das Optimum "verschieben" - aber kaum sowohl das Eine, als auch das Andere haben. Wir sind da schlicht Sklaven der Naturgesetze.
Ohne Know-How etwas(tm) zu ändern, kann man machen, braucht dann aber viel Zutrauen in die Fehlertoleranz des Gesamtsystems.
 
Hab mich mal beim Freundlichen erkundigt.
Es ist wohl so, dass viele einfach selbst was dranbasteln und sich nacher darüber wundern, warum die Möhre nicht mehr so läuft wie mit dem Original Auspuff.
In der Werkstatt bauen die den Schalldämpfer an und stellen das Steuergerät darauf ein - und fertig ist die Laube.
 
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