Ja, "im Prinzip" kannst Du irgend einen nehmen, es gibt nur wenig wirklich technische Kriterien, welche die Auswahl einschränken.
Ein Kriterium ist das Fassungsvermögen. Es muss groß genug sein, damit, wenn das Gefäß bei neuen Bremsbelägen voll ist, es bei abgefahrenen Belägen nicht "trocken" läuft. Das ist bei der Hinterradbremse aber eher unkritisch, da dort nur ein Sattel vorhanden ist und in der Regel ist es ein Schwimmsattel mit nur 2..3 Kolben, da passt nicht viel rein. Jetzt hat die KCBF noch ein CBS-System, welches das nötige Volumen noch ein bisschen erhöht weil ein Kolben des vorderen Sattels mit bedient wird, aber das macht nicht viel aus. Demnach werden die meisten Behälter vom Volumen her verwendbar sein.
Für die Kupplung kann man besonders kleine verwenden, weil da eine Vorratshaltung generell nicht nötig ist.
Kritischer ist es nur bei der Vorderradbremse, zwei Sättel, viele Kolben. Ich habe auch dort die 22 ml ABM's verwendet, aber das war zu klein und das wußte ich auch. Habe mir (auch deshalb) andere Pumpen mit integrierten Behältern angebaut, aber Honda hat das vorne ja sowieso schon.
Ansonsten geht es nur noch um den Befestigungspunkt und die Richtung des Schlauchabgangs. Wenn der Schlauch ungünstig abgeht und sich komisch durch die Gegend wickeln muss um sein Ziel zu erreichen, sieht das ziemlich beknackt aus. Und wenn der Topf sich abvibriert, erfüllt er seinen Zweck auch nicht mehr so gut. Sonst gibt es eigentlich nichts zu beachten und man kann nehmen, was einem gefällt.
