KiloZeBeF
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Aus aktuellem Anlass ein paar Gedanken. Da wird ja immer über die Funklächer diskutiert, weil man an manchen Orten noch immer nicht ans Mobilfunknetz angeschlossen ist. Dann werden in Zeiten von immer schnellerem und besserem Mobilfunkausbau in längst erschlossenen Gebieten Straßen aufgerissen um neue Glasfaserstrippen zu legen - obwohl die kabelgebundene Kommunikation unabhängig vom Trägermedium Kupfer und Glas anbetracht der Funkbandbreite obsolet scheint. Nuja. Ist nicht alles so schön, wie wir es gerne hätten.
Worüber ja keiner nachdenkt: so unvollständig oder altmodisch der Telefonanschluss realisiert ist, so vernichtend fragil ist unsere Stromanbindung. Hier wo ich wohne aus den frühen 60ern oder späten 50ern des letzten Jahrtausends. Seither modern die Verteilstellen des damaligen Netzbetreibers unter der Straße vor sich hin. Und da kommen wir zum Erlebten:
Ich wache diese Woche auf, wanke zum Lichtschalter und Batz! kurzer Lichtblitz, und aus. Wanke weiter zum nächsten Lichtschalter und Batz! kurzer Lichtblitz. Wanke weiter befülle mir schlaftrunken im Dämmerschein der Balkontür den Wasserkocher und denke mir, dass es jetzt halt zwei Leuchtmittel gefetzt hat und mir die Ursache unklar ist... Zufall? Derweil rauscht der Wasserkocher vor sich hin, verstummt aber eigenartig mittendrin, ohne Klack des Einschalters, der normalerweise zurückspringt, wenn die Zieltemperatur erreicht ist. Hä? Da scheint was nicht zu stimmen. Herdlicht an, viel heller als normal! und sofort ausgeschaltet - das ist noch eine Glühbirne, die seit 20 Jahren ihren Dienst tut.
Da klopft es an der Tür und der Nachbar ist ganz auifgelöst, weil grad seine Kaffeemaschine ausging und und daberi uangenehm nach verbranntem Plastik gerochen hat. Ok, kein Wohnungsproblem denke ich mir.
Nachbar ruft den Vermieter an, ich den Energieversorger. Letzterer ist unglaubliche 5 Minuten später mit einem dreiköpfigen Team vor Ort. An der Übergabestelle zwischen draußen und drinnen (also Hausanschluss) liegen 400V an, wo man 240V erwartet. Ah, daher die hellen Lampen und schmauchende Elektroartikel. Die Hauptsicherungen werden gezogen und drei Stunden später ist die Straße vor dem Haus aufgerissen, abends der Fehler identifiziert und geflickt. Aber die Hauptsicherung bleibt draußen, weil man erst einen Elektriker dirchs Haus schicken muss - darf der Stromversorger nicht.
Ein Abend ohne Strom kann echt lang sein... ein Morgen ohne Warmgetränk und unbekannter Ankunftzeit des Elektrikers auch. Derweil piept das Mobiltelefon aufgeregt, weil es Stromausfall befürchtet - laden geht ja nicht.
Irgendwann ist die Sichtung des Fachmanns gelaufen, alle Sicherungen drin und bleiben's auch, da kann man sich dann auf die Suiche machen nach Geräten die den Anschlag überlebt haben. Kurz: es gibt drei Geräte die keinen Schaden genommen haben. Der Fernseher, eines von zwei Handyladegeräten und der Elektroherd.
Aufzuzählen was kaputt ist, würde jetzt den Rahmen sprengen.
Die gute Nachricht: der Energieversorger hat für solche Fälle eine Versicherung.
Die schlechte Nachricht: die bezahlt den Zeitwert vom Elektroschrott.
Ich befürchte der Zeitwert einer fast 20 Jahre alten Waschmaschine liegt unter den Kosten, die für den Abtransport entstehen.
Und Kinder, das ist jetzt jammern auf allerhöchstem Niveau! Die Kerle vom Verorger waren echt sowas von flott! Lieferzeit für Wasch- und Spülmaschine liegt allerdings bei 2-3 Wochen... so die Aussage vom local dealer. So lange werde ich jetzt aus der kleichen Teetasse trinken und die Socken nicht wechseln.
Nochwas Gutes: die Telekom hat mir nach Schadensmeldung gestern tatsächlich heute schon einen neuen DSL-Router angeliefert. So habt ihr jetzt Lesestoff für's Wochenende
Worüber ja keiner nachdenkt: so unvollständig oder altmodisch der Telefonanschluss realisiert ist, so vernichtend fragil ist unsere Stromanbindung. Hier wo ich wohne aus den frühen 60ern oder späten 50ern des letzten Jahrtausends. Seither modern die Verteilstellen des damaligen Netzbetreibers unter der Straße vor sich hin. Und da kommen wir zum Erlebten:
Ich wache diese Woche auf, wanke zum Lichtschalter und Batz! kurzer Lichtblitz, und aus. Wanke weiter zum nächsten Lichtschalter und Batz! kurzer Lichtblitz. Wanke weiter befülle mir schlaftrunken im Dämmerschein der Balkontür den Wasserkocher und denke mir, dass es jetzt halt zwei Leuchtmittel gefetzt hat und mir die Ursache unklar ist... Zufall? Derweil rauscht der Wasserkocher vor sich hin, verstummt aber eigenartig mittendrin, ohne Klack des Einschalters, der normalerweise zurückspringt, wenn die Zieltemperatur erreicht ist. Hä? Da scheint was nicht zu stimmen. Herdlicht an, viel heller als normal! und sofort ausgeschaltet - das ist noch eine Glühbirne, die seit 20 Jahren ihren Dienst tut.
Da klopft es an der Tür und der Nachbar ist ganz auifgelöst, weil grad seine Kaffeemaschine ausging und und daberi uangenehm nach verbranntem Plastik gerochen hat. Ok, kein Wohnungsproblem denke ich mir.
Nachbar ruft den Vermieter an, ich den Energieversorger. Letzterer ist unglaubliche 5 Minuten später mit einem dreiköpfigen Team vor Ort. An der Übergabestelle zwischen draußen und drinnen (also Hausanschluss) liegen 400V an, wo man 240V erwartet. Ah, daher die hellen Lampen und schmauchende Elektroartikel. Die Hauptsicherungen werden gezogen und drei Stunden später ist die Straße vor dem Haus aufgerissen, abends der Fehler identifiziert und geflickt. Aber die Hauptsicherung bleibt draußen, weil man erst einen Elektriker dirchs Haus schicken muss - darf der Stromversorger nicht.
Ein Abend ohne Strom kann echt lang sein... ein Morgen ohne Warmgetränk und unbekannter Ankunftzeit des Elektrikers auch. Derweil piept das Mobiltelefon aufgeregt, weil es Stromausfall befürchtet - laden geht ja nicht.
Irgendwann ist die Sichtung des Fachmanns gelaufen, alle Sicherungen drin und bleiben's auch, da kann man sich dann auf die Suiche machen nach Geräten die den Anschlag überlebt haben. Kurz: es gibt drei Geräte die keinen Schaden genommen haben. Der Fernseher, eines von zwei Handyladegeräten und der Elektroherd.
Aufzuzählen was kaputt ist, würde jetzt den Rahmen sprengen.
Die gute Nachricht: der Energieversorger hat für solche Fälle eine Versicherung.
Die schlechte Nachricht: die bezahlt den Zeitwert vom Elektroschrott.
Ich befürchte der Zeitwert einer fast 20 Jahre alten Waschmaschine liegt unter den Kosten, die für den Abtransport entstehen.
Und Kinder, das ist jetzt jammern auf allerhöchstem Niveau! Die Kerle vom Verorger waren echt sowas von flott! Lieferzeit für Wasch- und Spülmaschine liegt allerdings bei 2-3 Wochen... so die Aussage vom local dealer. So lange werde ich jetzt aus der kleichen Teetasse trinken und die Socken nicht wechseln.
Nochwas Gutes: die Telekom hat mir nach Schadensmeldung gestern tatsächlich heute schon einen neuen DSL-Router angeliefert. So habt ihr jetzt Lesestoff für's Wochenende





aber mal ehrlich es gibt doch Schlimmeres. 

