Kette nachspannen

Raggna

Member
Hi Jungs,
nach vier Jahren Kardan bin ich mir nicht mehr sicher, wie oft ich die Kette nachgespannt hatte.
Z.Z. bei ü5000Km habe ich noch nicht nachgespannt.
OK, die zwei Satz Reifen mit Kette nachspannen beim Händler, haben da was kompensiert,
aber irgendwie hätte da zwischendurch doch mal was kommen müssen?
Oder wie sind bei Euch die Nachspannzyklen?
Gruß
Th.
 
Hi Jungs,
nach vier Jahren Kardan bin ich mir nicht mehr sicher, wie oft ich die Kette nachgespannt hatte.
Z.Z. bei ü5000Km habe ich noch nicht nachgespannt.
OK, die zwei Satz Reifen mit Kette nachspannen beim Händler, haben da was kompensiert,
aber irgendwie hätte da zwischendurch doch mal was kommen müssen?
Oder wie sind bei Euch die Nachspannzyklen?
Gruß
Th.
Also ich spanne meine Kette, wenn sie sich mehr als 3 cm im Bereich der Schwinge durchdrücken lässt.
 
Jepp,
genau so ungefähr mach ich's auch, aber wie sind die Zyklen, bzw. Km-Abstände, wann man nachspannt?
Gruß
Th.
Also, da könnte ich mir vorstellen, dass das sicher recht individuell ausfallen könnte. Je mehr man die Kette ran nimmt, desto kürzer dürften sicherlich die Nachspannintervalle sein. Das ist wie mit den Reifen. Manche schaffen bis zu 10000 km damit und andere brauchen schon nach 3500 km neue Pellen. Also alles recht individuell meiner Meining nach.
 
Hallo,

bei mir sind's auch schon wieder gute 4000km seit dem letzten Justieren der Kettenspannung.
Das war beim Kundendienst vor 6 Wochen.
Dazwischen hab ich so alle 1000km mal kontrolliert und letzte Woche mal mit Zollstock genauer nachgemessen.
Nachspannen ist noch nicht nötig. Das werde ich wohl dem Freundlichen beim 24000er überlassen dürfen.
Denke so alle 4-6000km dürfte eine Hausnummer sein. Je nach Kettenalter, Pflege, Streckenprofil und Gashand.
Mich würden aber auch mal die Erfahrungswerte von Anderen interessieren.


MFG
Christof
 
Es hängt natürlich von der Fahrweise ab und von der Kettenpflege.
Ich habe bei meiner CB1300 z.B. die neue Kette bei 50Tkm eingebaut und das erste mal bei ... 66Tkm nachgespannt.
Die MT-01 habe ich mit 9Tkm übernommen und jetzt hat sie 22Tkm und nich habe noch gar nicht nachgespannt. Sie braucht aber auch 50 mm Spiel.
 
Hallo Jungs,
in meinen Firebladeerinnerungen war das irgendwie öfter, hat mich auf jedenfall gewundert.
Der Motor der CBF zieht untenrum viel besser wie der der Fireblade, drum kann man das Motorrad viel runder fahren.
Mag sein das Das auch ein Grund ist, warum die Kette sich kaum längt.
Der Reifenverschleiß, mit dem 3.Satz bei etwas ü5000Km, spricht nicht für Muschelschubser-Fahrweise.
Ich werde das mal beobachten und der Kette nach jeder Tour ihren Spritzer Fett gönnen.
Schaun mer mal
Gruß
Th.
 
Eins vorne weg: Ich hab nen Kettenöler.

Meine erste Kette auf der jetzigen TDM hab ich bei 36 tkm gewechselt, weil die einzelnen Glieder langsam steif wurden (Man sollte halt auch mal was Öl auf die O-Ringe träufeln. :mx1:). Gelängt hatte sich die Kette bis dahin noch fast gar nicht.
Hab jetzt 51 tkm drauf (Kettenlaufleistung 15 tkm) und die 2. Kette auch noch nicht gespannt.
 
Ich hab den Kettenoeler.com.
Hatte ich auch schon an meiner CBF 600, da hielt sie ohne Nachspannen 50.000 km.
Meinem Eindruck nach meinte der Mechanikus beim Freundlichen es jedes mal zu gut mit der Spannung.
Anfangs hab ich sie gelockert, wenn ich sie aus der Inspektion holte, dann hab ich einen Deal mit ihm gemacht,
er bekommt etwas Bakschisch, dafür ignoriert er meine Kette.
Warum auch immer, eine gute Ölung scheint der Kette zu gefallen, ich spann da nix nach.
Reinigen brauch ich sie auch nicht, der Dreck fliegt mit dem überschüssigen Öl weg.
 
Hi,
mit Kettenölern (Scot) hab ich auch schon mal experimentiert.
Entweder waren Kette und Felge so naß, daß ständig der Öler ständig leer war.
Oder der Öler hielt 'ne Weile, dann war die Kette zu trocken.
- der Öler war verstopft....
Resümee: ich hatte mehr Arbeit mit dem Öler, als die Sache wert war....
Danach gab's ein Spratz Fett nach der Fahrt und gut iss.
Einfluss auf die Kettenlängung hatte es auch nicht.
Gruß
Th.
 
Ich hatte es ja schon diverse Male geschrieben, ich verwende die Scott-Oiler seit sie in D-Land erhältlich sind.
Montage und richtige Einstellung sind nach meiner Erfahrung kinderleicht.
Ich verwende ausschließlich die per Unterdruck gesteuerten Geräte.
Einmal war ein Gerät nach kurzer Zeit defekt.
An den Vertreiber geschickt, wenige Tage später hatte ich ein neues Ersatzgerät.

Ich verwende immer das gleiche Scott-Öl, sommers wie winters.
Einmal richtig eingestellt funktionieren die Dinger perfekt.
Meist komme ich bestens mit einer Einstellung des Dosierreglers auf 1/4 - bis 1/3 des maximalen Einstellbereichs klar.
Ketten nachspannen brauche ich nur höchst selten.
Beispielsweise brauchte ich bei meiner CB 1300 innerhalb der bislang gefahrenen gut 24000 Kilometer die Kette noch nicht nachjustieren.

Mir ist es jedoch auch schon zweimal passiert, dass nach der Inspektion beim Fachhändler (während der Garantiezeit) die Kette deutlich zu stramm eingestellt war. Seitdem weise ich vor Inspektionen (lasse ich nur während der Garantiezeit beim HH machen) ausdrücklich darauf hin, dass der Endantrieb meiner Karren für die Mechaniker absolut tabu ist!!
 
Das ist ja alles spannend zu lesen. ist es denn möglich, für Reifenwechsel die Kettenspannung unverändert zu lassen?

So wie im Handbuch beschrieben, geht es wohl nicht.
 
Das ist ja alles spannend zu lesen. ist es denn möglich, für Reifenwechsel die Kettenspannung unverändert zu lassen?

So wie im Handbuch beschrieben, geht es wohl nicht.

Natürlich. Einfach an der Einstellung der Kettenspanner nichts verstellen. Wenn Du das Rad mit der Achse nach dem Reifenwechsel dann wieder einbaust ist alles so wie vorher.


Die Linke zum Gruß!
 
:magic: hab leider keinen Erbsenzähler Smilie gefunden.... daher den "Oberlehrer"

Naja... ist aufgrund der vorhandenen Spiele nicht ganz so, aber die Unterschiede liegen bei etwa 5 mm Kettendurchhang
 
Meine Erfahrung mit einem lebensbejahendem Fahrstil , die Kette längt sich bei guter Pflege kaum und man muß lang nicht nachgespannt werden - wenn es dann mal losgeht mit nachspannen , dann werden die Intervalle immer kürzer und das Lebensende der Kette naht. Ich wechsle meine Ketten generell immer bei 20 Tkm unabhängig vom Zustand. Ich hatte mal einen Kettenriß und das möchte ich nicht nochmal erleben. In der Praxis (Reifenwechsel, Kundendienst) habe ich da selber kaum Arbeit mit.

Gruß KARL
 
In Worten: Kettenwechsel alle Zwanzigtausend Km ?? Im ernst ?

Ich kann es nachvollziehen, wenn man nach einem Materialversagen alles in Frage stellt.

Mir ist vor 25 Jahren mal eine Steckachse vom Hinterrad gebrochen.
Da hatten an dem Tag zwei Mann Glück.
Der Besitzer von dem Motorrad, der kurz vorher noch Vmax gefahren war,
und ich, bei dem es dann bei der Probefahrt bei "nur" 120km/h passiert ist.
 
Kette

Hi,
ist ja schon interessant was hier Alles raus kommt.
-
Hallo Karl, 1975 ist inzwischen rum und die Ketten sind viel besser geworden.
- wenn das Lebensende der Kette naht, merkt man das deutlich.
30.000Km halten die Ketten locker.
Gruß
Th.
 
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