Seite 32 von 32 ErsteErste ... 22303132
Ergebnis 373 bis 380 von 380

Thema: Rennstrecke und was dazugehört

  1. #373
    Kaiser Avatar von falo
    Registriert seit
    31.07.2006
    Ort
    Greven
    Alter
    57
    Beiträge
    1.043
    Motorrad CBF
    Keine CBF 1000
    Farbe
    Keine Angabe
    Keine CBF
    BMW S1000R, S1000RR
    Lieblingsmotorrad
    S1000R
    Zubehör
    Datenlogger, Laptimer, Kamera, Transponderhalter...
    Besser werden für die Strasse wird man auf jeder Rennstrecke und auch wenn es immer die selbe ist. Der wichtigste Lerneffekt dort ist ja die Souveränität, die man sich auf der Renne antrainiert und auf der Strasse dann ausleben kann. Und damit meine ich nicht, schneller fahren zu können, sondern das man bei den Geschwindigkeiten, die man bisher auf der Strasse (mit-)gefahren ist, viel entspannter ist, weil man seine Grenzen auf der Renne verschoben hat.

    Immer besser werden für die Renne wird man beim Fahren auf verschiedenen Rennstrecken. Denn nur, wenn man (u.a.) auch eine Strecke lesen kann, von anderen Fahrern Linie lernen kann und das dann als allgemeine Situationsbewertung adaptieren kann, kann man sich auch speziell für das Rennfahren verbessern. Das geht aber nur, wenn man nicht immer die gleiche Kurven fährt und nicht immer mit den gleichen Fahrern unterwegs ist, von denen man schon bei der Anfahrt auf eine Kurve im Vorfeld weiß, wie sich gleich verhalten werden.
    Diese Wohlfühlsituation hilft zwar bei den ersten Rennstreckenevents ungemein, sich auf die eigene Entwicklung konzentrieren zu können, aber mittelfristig wird man an einem Punkt einlullen und sich schwer tun mit weiterer Entwicklung... wenn, ja wenn man das überhaupt als Anspruch hat.

    Deshalb ist beides absolut legitim.

    Bei mir/uns kommt dann noch dazu, dass wir gerne was Neues sehen, ausprobieren, erleben wollen. Das macht uns nicht wirklich schneller als eigentlich möglich, ist aber interessanter, weil abwechslungsreicher

    Langsam schnellere Grüße
    vom falo
    Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. (Erich Kästner)

  2. #374
    Foren Gott
    Avatar von KiloZeBeF
    Registriert seit
    04.05.2011
    Ort
    KA
    Alter
    56
    Beiträge
    2.353
    Motorrad CBF
    Keine CBF 1000
    Keine CBF
    Street Triple R
    Einer, der das dort ganz gut macht ist hier zu sehen. So Langsame wie mich, gibt's im ganzen Film nicht zu sehen.
    Mit einem Idioten zu diskutieren, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal wie brilliant Du spielst, sie wird die Figuren umwerfen, auf's Spielbrett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen. (in memoriam)

  3. #375
    Kaiser Avatar von falo
    Registriert seit
    31.07.2006
    Ort
    Greven
    Alter
    57
    Beiträge
    1.043
    Motorrad CBF
    Keine CBF 1000
    Farbe
    Keine Angabe
    Keine CBF
    BMW S1000R, S1000RR
    Lieblingsmotorrad
    S1000R
    Zubehör
    Datenlogger, Laptimer, Kamera, Transponderhalter...
    (Klick auf die Bilder für größere Darstellung)

    Hallo,

    Für alle, die in diesem Thread interessiert mitlesen, hier mal ein Bericht eines Rennstreckenevents.
    Sollte ich hier und da mal ausschweifen, liegt es daran, dass ich vermutlich noch nicht alles Adrenalin abgebaut habe. Denn es war soooo geil

    Nach 2018 hatten wir also für dieses Jahr mal wieder Aragon gebucht. Schon damals war ich von der Strecke und dem drumrum total begeistert, konnte diese Begeisterung aber noch nicht in entsprechende Fahrleistung umsetzen. Nach meinem Unfall 2017 und einigen Fahr-Problemen danach lernte ich erst wieder das Fahren auf der Renne und diesmal mit guter Hilfe auch etwas besser als vorher.

    Aber sprechen wir von 2021!
    Nachdem wir uns ja nun im Corona-Winter 20/21 einen Anhänger angeschafft und zum Wohnmobil (Rennkoffer) ausgebaut hatten, planten wir ca. 2,5 Tage für die ca. 1800km Anfahrt zum Motorland Aragon bei Alcaniz. Der Termin lag perfekt in Wochenmitte, so das wir ab Samstag nachmittag bis Montag abend Zeit für die Anfahrt hatten. Und so ging es auf der ersten Etappe zunächst bis ca. Dijon in Frankreich, wo wir dann spontan auf einer Raststätte im Rennkoffer übernachtet haben. Mangels Spannungsversorgung
    für die Heizung war es doch morgens recht schattig im Anhänger (außen 2°C), so dass wir uns gegen 6:00 Uhr recht unwillig aus den warmen Decken schälten und zügig in die Raststätte für die Morgenwäsche und den warmen Kaffee liefen. Der Entschluß, sich ein leistungsfähiges Stromaggregat für solche Fälle anzuschaffen, verfestigte sich.

    Dann ging es weiter über Frankreichs Autobahnen bis nach Narbonne, wo wir in alter Tradition den (früher einzigen und jetzt) letzten Zwischenstopp im B&B-Hotel einlegten.
    In diesem Hotel kennen wir das ideale Zimmer, aus dem wir ein Kabel in den direkt vor dem Zimmer geparkten Rennkoffer legen dürfen, damit der Kühl-/Gefrierschrank weiter gut läuft und der Akku für eventuelle Mover-Aktionen am Ziel aufgeladen bleibt.
    Überraschenderweise gibt es mittlerweile direkt im Hotel einen kleinen Pizza-Backofen, so dass wir auch noch ohne Lauferei ein gutes Abendesssen hatten.

    Am Montag morgen machten wir uns auf die letzten 516km zur Rennstrecke. Ca. 70km vor Ankunft fanden wir ein tolles Lokal. Eigentlich eine Tankstelle, aber mit aufwändig dekoriertem Restaurant im American Style. Hier fand ich auch den eventuellen Grund, warum Marc Marquez so gut Motorrad fährt und übte auch gleich mal auch auf seinem Simulator:



    Gegen 15:00 Uhr kamen wir dann an der Renntrecke an und mussten, wie vorher angekündigt, tatsächlich bis mind. 18:00 Uhr, vor dem Welcome Center warten. Eine
    andere Veranstaltung war noch auf dem Track. Das ist fast überall so üblich, hindert uns aber nicht, immer gern früh da zu sein.
    Also Tisch und Stühle raus und schon mal das erste Eintreffbier verdrückt:



    Nach und nach treffen dann die anderen Teilnehmer ein und parken rund um unser Fahrzeug und man kommt in tolle Gespräche mit vorher fremden, aber genauso bekloppten Leuten . Auch deshalb sind wir gern zu früh .

    Diesmal gabs an der Pforte noch nach einer Stirntemperaturmessung ein "DuhastoffenbarkeinCorona"-Bändchen an den Arm und gegen 18:30 Uhr war dann Einlass in das riesengroße Fahrerlager im Motorland Aragon.

    Diesmal hatten wir mit einem Freund und dessen Freunde und Bekannte eine Box gebucht, in der wir unsere Motorräder und das Renngeraffel unterbringen. Oft sind die Boxen an anderen Rennstrecken schon für 6 oder gar 4 Motorräder schon recht eng und kosten trotzdem 300 - 400 € pro Event. Wir waren zu acht in der Box auf 150m² !!! mit
    Toilette, Druckluft- und unendlich vielen Stromanschlüssen. Luxus pur. Da merkt man sofort, dass wir in einer modernen MotoGP-Strecke sind.



    Meine Ecke war schnell eingerichtet:


    Und liessen wir den Tag mit Abendessen und ein paar Bierchen in der Runde ausklingen.

    Der nächsten Morgen empfing uns vergleichsweise kühl, aber mit bestem Wetter:


    Frühstück in unserem Pavillon zwischen den Transportern und halb neun dann die obligatorische Fahrerbesprechung, die es bei Rehm in 4 Sprachen gibt.
    Da wir in der zweitschnellsten erst als dritte Gruppe starten brauchten, hatten wir und das Wetter noch etwas Zeit bis zum ersten Turn, warm zu werden

    Und dann ging es raus. Zur ersten Runde.



    Normalerweise ist bei mir der erste Turn immer etwas verschnarcht und ich brauche diesen, um überhaupt erstmal nach Wochen oder Monate wieder in den Rennmodus zu kommen. Doch hier: Kurve 2 - Knee down - Das Fahrgefühl ist schon wach .
    In aller Euphorie (und wegen den zwei Fahrern aus meiner Box, denen ich den Weg zeigen soll) direkt nach der "CorksScrew" (Kurve 8+9) schonmal ordentlich den Hahn aufgemacht. Den Weg von Kurve 10 zur Kurve 12 hatte ich länger in Erinnerung und deshalb vor Turn 12 viel zu spät gebremst. Mit der Folge, dass wir alle drei in Kurve 12 gerade ausgefahren sind. In Aragon aber kein Problem. Es gibt überall extrem viel Auslaufzonen, bevor ein Kiesbett anfängt. Also einbremsen und am Reifenstapel den extra Exit-Way !!! entlang bis hinter Kurven 13 gefahren, wo man sich gefahrlos in den Verkehr einsortieren kann. (guckst Du hier: https://goo.gl/maps/4QV63v1nC5h1Vj236).
    Hier riecht wirklich jeder Meter Strecke nach Motorrad-Rennsport. Es ist ein Traum, in Aragon zu fahren.
    Nach Kurve 15 beginnt dann die Gerade, wie wie sie im Motorradsport gefahren wird: Fast 1 km lang und am Ende biegst Du im 3. oder 4.Gang mit (bei mir ca. 140km/h)
    in die Kurven 16 und 17 ein, die als eine lange Links komplett aufm Knie gefahren werden.

    Ich bin wach !!!

    -> Teil 2
    Geändert von falo (31.10.2021 um 17:09 Uhr)
    Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. (Erich Kästner)

  4. #376
    Kaiser Avatar von falo
    Registriert seit
    31.07.2006
    Ort
    Greven
    Alter
    57
    Beiträge
    1.043
    Motorrad CBF
    Keine CBF 1000
    Farbe
    Keine Angabe
    Keine CBF
    BMW S1000R, S1000RR
    Lieblingsmotorrad
    S1000R
    Zubehör
    Datenlogger, Laptimer, Kamera, Transponderhalter...

    Aragon 2021 - Teil 2

    <-Teil 1

    (Klick auf die Bilder für größere Darstellung)

    Hier mal der Versuch, der Streckenbeschreibung einer Runde, so wie ich sie fahre (Geschwindkeitsangaben GPS gemessen):

    Nach der relativ kurzen Start-/Zielgerade (Vmax etwa 250km/h) aus dem 5. Gang schnell und hart in den 2. Gang runter und von außen eng in die Linkskurve 1 abbiegen und links bleiben. Schnell 1x hochschalten und dann fast unter Vollgas bis zur Kurve 5 durchziehen. Nach dem Links-Knick in Kurve 4 hart vor Kurve 5 bremsen und im 2. Gang abbiegen. Schnell die Gerade von Kurve 5 nach Kurve 7 suchen (2.-3.-2.Gang) und die 7 sehr sorgfältig am Scheitel treffen, um direkt danach für die kurze Gerade durchladen zu können. Kurz in den 3., dann im 2. Gang weit in die Kurve 8 reinbremsen, schnell umlegen (kurz Gas geben) und aus Kurve 9 nach dem Innen Kurb nach außen treiben lassen und länger, als man eigentlich will, außen bleiben.



    Kurve 8 und 9 werden zusammen auch die europäische Corksscrew genannt:





    Fährt man zu früh in Kurve 10, drängt es extrem hart nach außen und man muss am Außenkurb vor Kurve 11 regelrecht abstechen, was blöd ist, weil man da eigentlich 100% beschleunigt. Vor Kurve 12 unbedingt einen Bremspunkt suchen und merken (siehe oben ), weil man den
    Eingang in die 12 erst extrem spät sehen kann (Der Track geht hier für andere Veranstaltungen auch gerade aus direkt zur Kurve 15, nur unterbrochen von einem Reifenstapel). Kurve 12 also gut treffen (ganz innen, 1 Meter daneben ist ne Bodenwelle). Zwischen Kurve 12 und 13 gehts an der berühmten Mauer lang, auf der man übrigens kurz vorher in Kurve 7 war:



    Kurve 13 ist dann sehr schnell und wird ungebremst gefahren, bevor dann hart vor Kurve 14 gebremst wird. Kurve 14 wird geopfert, um rechts bleiben zu können und so die Kuve 15 perfekt treffen zu können. Denn jedes km/h, was in Kurve 15 übrig bleibt, muss auf der Geraden nicht mehr beschleunigt werden. Auf der Geraden erreiche ich ca. 278 km/h, bevor nach ca 900m Gas etwas raus geht, gebremst wird und vom 6. in den 3. Gang gesteppt wird. Hier habe ich nur ca. 60% getroffen, selten zu spät, oft zu früh gebremst. Zu spät, hat man hier im Extremfall ca. 200m Auslauf und kommt in Kurve 17 zurück oder schafft es noch über die riesige Asphaltfläche neben Kurve 16 in eben diese. Zu früh "langweilt" man sich im Kurveneingang in Kurve 16 und kann dann aber auch wegen der großen Schräglage nicht mehr zulegen. Das geht erst kurz vor dem Scheitel in Kurve 17, wenn man von "V" ausreichend weit von hinten kommt. Bleibt man in Kurve 17 zu eng, muss man, wenn man wirklich schnell ist, im Außenkurb nach Kurve 17 abstechen, weil natürlich beim Beschleunigen auf Start/Ziel nicht gerade hilfreich ist



    Hier noch eine flüssige Darstellung der Runde:

    Jedes Stelle auf dieser Strecke macht mir Spass. Man kann wirklich viel probieren, ohne Angst zu stürzen (Ich bin tatsächlich in einem der Rennen in 6 von 10 Runden in Kurve 1 lang gegangen, weil ich durch überholen oder überholt werden oder einfach dem Versuch, einen späteren Bremspunkt zu finden, den Einlenkpunkt nicht mehr
    getroffen habe. Kein Problem dort: Ende Start/Ziel ist eine Auslauffläche, da kannste nen A380 parken .)

    Der Tag 1 begann mit 3 Turns in Gruppen, die im Grunde jeder für sich ausgewählt hatte. Der Veranstalter verschiebt dann nur in Bezug auf eine zahlenmäßig gleichmäßige Aufteilung in den Gruppen. Ich hatte mich für die zweitschnellste Gruppe (hier 3 von 4) eingeschrieben.
    Nach der Mittagspause gab es eine Gruppenneuaufteilung nach gefahrenen Zeiten und ich wäre wegen 0,2 sek. in Gruppe 2 gerutscht. Nach kurzer Klärung beim Veranstalter konnte ich aber in Gruppe 3 bleiben und fuhr sofort eine Zeit, die mich locker für Gruppe 3 qualifizierte.
    Am späteren Nachmittag gab es ein 2-Stundenrennen (2 Bikes/2 Fahrer). Ich bin mit einem jungen Fahrer (Jan) aus unserer Box zusammen gefahren, der eine ca. 6 sek. schnellere Zeit bis dahin gefahren hatte und damit für Startplatz 7 sorgte. Der Start erfolgte aus Sicherheitsgründen aus der Box mit fliegendem Start mit jeweils eigener Zeitnahme. Die Runde beginnt zeitlich also für jeden Teilnehmer erst an der Startlinie und wer in den 2h den weitesten Weg fährt, bzw. später in den Sprintrennen die kürzeste Gesamtzeitzeit fährt, gewinnt. Sicherlich am fairsten und sichersten, für Zuschauer aber nicht so attraktiv, weil nicht zwingend der gewinnt, der als erster schwarz/weiß sieht.
    Jan ist gestartet und kam nach ca. 35 min wieder rein. Dann fuhr in den vollen Tank leer. Anders als noch im Frühjahr in Alcarras, wo ich in 65 min den Tank leer gefahren habe, war er diesmal schon nach 43 min. leer . Viel Gas kostet viel Sprit Jan also wieder raus und kam 12 min vor Schluß wieder rein und ich fuhr die Schlußrunden.
    An P8 reingefahren sind wir schlußendlich über die Zeit Siebter geworden (Pokal 1) .



    Abends dann dann übliche Benzingeschnattere bei uns im Pavillon und Streckenbesprechungen: Wer macht was wo auf der Strecke?

    Tag 2 begann etwas wärmer und mit 4 Turns (15, 20, 20, 25 min). Turn 2 und 3 waren gleichzeitig Qualifikation für die noch folgenden Sprintrennen. Mit der dabei von mir gefahrenen Zeit habe ich mir dann noch einen Sticker für Gruppe 4 ab Turn 4 geholt.
    Ab 15:40 Uhr gab es dann zwei Sprint-Rennen: 5 Runden für die langsamere Hälfte der Fahrer und danach 10 Runden für die schnelleren 40. Gestartet sind jeweils ca. 25 und 30 Telnehmer. Ich startete von P22 und fuhr auf Platz 17 mit neuer persönlichen Bestleistung unter 2:10 rein. Das war schonmal ein amtlich gutes Gefühl



    Mit diesem Gefühl, meine Zeit von 2:23,896 (Jahr 2018) deutlich verbessert zu haben, ging es dann in den gemütlichen Abend.

    Der letzte Tag begann wieder sonnig und noch später für mich. Ich musste ja nun erst in der letzten Gruppe raus Nach zwei 15min-Turns ging es dann los mit den Rennen.



    Heute standen noch 5 Rennen auf dem Plan.
    - ein kombiniertes Rennen der Ladies, Fahrern mit Straßenmaschinen (keine Stummellenker, keine Supersportler) und BestofTheRest2
    - Offenes Rennen über 750 ccm
    - 600 bis 750 ccm
    - BestofTheRest1
    - Crazy Old Men
    Jeweils 5 Runden mit dem oben beschriebenen fliegenden Start.

    Ich hatte mich für das Offene Rennen und Crazy Old Man qualifiziert.
    Im offenen Rennen startet ich von P24 und kam auf P14 mit neuer persönlicher Topzeit von 2:08,0 rein.
    Bei den Crazy Old Man bin ich von P18 gestartet, konnte in jeder Runde mind. 1x überholen und bin auf dem Pokalplatz 7 reingekommen. In für mich sensationellen 2:06,787 min. Das war ein irres Gefühl. Und alles, ohne an irgendeiner Stelle der Strecke ein Oijoijoi-Gefühl gehabt zu haben .



    Das war die Krönung einer genialen Woche!

    Nach noch zwei schnellen 20min-Turns zum "Auslaufen" packten wir dann zusammen und machten noch ein schönes Foto unseres Boxenfuhrparks:



    Transponder abgeben, Bilder kaufen gehen, im Trackshop noch ein paar T-Shirts kaufen und das ganze Geraffel zusammenräumen und verstauen. So verbrachten wir dann den letzten Abend, nicht ohne noch einmal in der leeren Box ein schönes Abendessen zu geniessen.

    Am sehr frühen Morgen ging es dann in Richtung Heimat, wo wir mit einer Zwischenübernachtung im beheizten Anhänger auf einem Wohnwagen-Stellplatz und einem Shopping-Abstecher zu Schwabenleder gestern abend entspannt angekommen sind.

    So... ist doch etwas länger geworden, sollte aber mal so in etwa grob den Ablauf bei einem solchen Rennstreckenevent abbilden. Fragen dazu dürfen gern gestellt werden.
    Und wer über den Bericht etwas Lust bekommen hat, so etwas ähnliches mal zu erleben, kann ja gern im Mai mit nach Chambley mitkommen. Da sind wir eh schon eine kleine Gruppe aus dem CBF-1000-Forum.

    berauschte Grüße
    vom falo
    Geändert von falo (31.10.2021 um 17:13 Uhr)
    Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. (Erich Kästner)

  5. #377
    Foren Gott
    Avatar von KiloZeBeF
    Registriert seit
    04.05.2011
    Ort
    KA
    Alter
    56
    Beiträge
    2.353
    Motorrad CBF
    Keine CBF 1000
    Keine CBF
    Street Triple R
    von fast 2:25 auf 2:06 ist aber schon ein Sprung! Ich nehme an, die alte Zeit ist noch mit der alten Blade... das würde ein bisschen relativieren. Etwas mehr Leistung für die Gerade und sicherlich en souveräneres Fahrwerk für die etwas kniffligeren Stellen.

    Scheint mir dort nur teilweise was zu sein, wo ich mir mit der Luftpumpe nicht entsetzlich verloren vorkommen würde... war ja in Hockenheim auch so: viel zu breit für das was ich kann - und wenn man was kann, sind 100PS nicht wirklich viel für das, was dort möglich ist.

    Danke für's teilhaben lassen!
    Mit einem Idioten zu diskutieren, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal wie brilliant Du spielst, sie wird die Figuren umwerfen, auf's Spielbrett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen. (in memoriam)

  6. #378
    Kaiser Avatar von falo
    Registriert seit
    31.07.2006
    Ort
    Greven
    Alter
    57
    Beiträge
    1.043
    Motorrad CBF
    Keine CBF 1000
    Farbe
    Keine Angabe
    Keine CBF
    BMW S1000R, S1000RR
    Lieblingsmotorrad
    S1000R
    Zubehör
    Datenlogger, Laptimer, Kamera, Transponderhalter...
    Lothar: tatsächlich war die Zeit von 2018 auch mit der BMW. Aber ich war halt in einem anderen Zustand und hatte das grad das Fahren wieder gelernt
    Nach den ersten 3 Turns diese Woche stand ich bei einer knappen 2:15 ... das ist dann schon eher die Referenz.

    Das glaub ich Dir gern, dass Du Dich dort mit Deinem Anspruch auf der sehr breiten Strecke eher verloren fühlen würdest. Das Fahren würde sich Dir vermutlich viel zu leicht anfühlen. Der Kick kommt in Aragon tatsächlich über die Geschwindigkeit und die dann erst passende Linie.

    Vermutlich würdest Du Dich aber von der Strecke "genöt...." achne, motiviert fühlen, näher an Deine Wohlfühlgrenze ranzufahren und dabei schnell merken, dass die immer weiter wegrückt... selbst wenn Du mal eine Kurve verkackst

    Aber ok... DAS ist in der Tat schon eher eine 1000er-Strecke

    begeisterte Grüße
    vom falo
    Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. (Erich Kästner)

  7. #379
    Administrator Avatar von dachi
    Registriert seit
    18.10.2008
    Ort
    59872 Meschede
    Alter
    49
    Beiträge
    5.047
    Motorrad CBF
    Keine CBF 1000
    Farbe
    Keine Angabe
    Keine CBF
    Street Triple RS 2017
    Danke für den Bericht der deine Eindrücke sicherlich nicht so wiedergeben kann wie du sie selbst genossen hast.

    Da freue ich mich nun wieder ein bissel mehr auf Mai 2022 und kann danach hoffentlich solche Berichte mit eigenen Eindrücken etwas mehr für mich nachvollziehen und genießen

    Gesendet von meinem CLT-L29 mit Tapatalk
    Grüße

    Thomas & Gabi


  8. #380
    Foren Gott
    Avatar von KiloZeBeF
    Registriert seit
    04.05.2011
    Ort
    KA
    Alter
    56
    Beiträge
    2.353
    Motorrad CBF
    Keine CBF 1000
    Keine CBF
    Street Triple R
    Ich denke schon, Olaf, dass Du meine Motivation korrekt einschätzst. Gib mir so ein Gerät wie Deins, lass mich damit 50tkm auf der Straße fahren, damit's mir an den Hintern wächst und dann fahr ich mit ein wenig Übung vermutlich auch eine 2:25 und freu mich wie ein Schneekönig, wenn sich das entspannt anfühlt - wenn also Ross und Reiter nur ausgewählte Momente unter 60% oder über 80% ausgelastet sind.
    Mit der kleinen Huddel muss einer für so eine Zeit schon ein anderes Benutzerprofil haben, als meins - müsst aber gut machbar sein. Was fahren da gut gefahrene 600er? Wie weit unter Zwo?
    Mit einem Idioten zu diskutieren, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal wie brilliant Du spielst, sie wird die Figuren umwerfen, auf's Spielbrett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen. (in memoriam)

Seite 32 von 32 ErsteErste ... 22303132

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •