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Thema: Euro - Komitee - pers. Schutzausrüstung

  1. #1
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    Avatar von Uwe Cologne
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    Euro - Komitee - pers. Schutzausrüstung

    .............

    Das Institut für Zweiradsicherheit berichtet auf meinem Compi :

    Neue Standards für Motorradbekleidung

    Hier und da liest man über die Umsetzung neuer Standards bzw. Normen für Motorradbekleidung.
    Oftmals sind Motorradfahrer dabei verunsichert, fragen, was es damit auf sich hat.
    Schon einmal vorab: Es hat nichts mit einer Tragepflicht zu tun!

    Es ist jetzt amtlich. Eine überarbeitete Version der Verordnung für die „Persönliche Schutzausrüstung (PSA)“ wurde nach fünfjähriger Arbeit vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) verabschiedet. Nach vielen Sitzungen und Testzyklen hat die entsprechende Expertengruppe die neuen Normen für die Schutzkleidung von Motorradfahrerinnen und -fahrern fertiggestellt. Aber was steckt dahinter ?

    Es geht konkret darum, mit neuen Norm-Testverfahren zukünftig geeignete und sicherheitsfördernde Ausstattungskomponenten für den Verbraucher besser erkennbar zu machen. Berücksichtigt werden dabei neben Leder- und Textilkombis jetzt auch Kevlarjeans sowie sommerliche Jacken und Hosen.
    Fünf neue Standards wurden insgesamt entwickelt, die den Großteil des Marktangebotes abdecken. Eine entsprechende Kennzeichnung der jeweiligen „Klamotte“ mittels eingenähtem Etikett soll den Käufer zukünftig über die jeweilige – europaweit einheitliche – Schutzklasse informieren (siehe Bild).

    Die Kürzel auf den Etiketten stehen für verschiedene Schutzklassen:

    C = Reiner Aufprallschutz, kein vollständiger Mindestschutz
    B = Reiner Abriebschutz, (kein Aufprallschutz), kein vollständiger Mindestschutz
    A = Mindestschutz vor Aufprall und Abrieb
    AA = Mittlerer Schutz, Material und Ausführung erfüllen höhere Anforderungen als A,
    weniger als AAA
    AAA = Hoher Schutz, Material und Ausführung erfüllen höhere Anforderungen
    als A und AA


    Das ganze Prozedere ist jedoch keinesfalls mit einer Tragepflicht normierter Motorradbekleidung für Motorradfahrer zu verwechseln.
    Jeder Motorradfahrer kann auch weiterhin tragen, was er möchte.
    Aber er kann nun auf ein System zurückgreifen, das die Erfüllung von Mindestanforderungen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche garantiert.

    Motorradhelme sind hierbei natürlich außen vor. Bereits seit dem 01.01.1976 gesetzlich vorgeschrieben werden diese nach einer eigenen ECE-Richtlinie geprüft.
    Grüße aus Köln
    Uwe mit Einzlitter
    "Et hätt noch immer jot jejange"

  2. #2
    Lebende Foren Legende Avatar von Burgman
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    Fünf Jahre , man sind die mal wieder schnell.
    Gruß Werner
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  3. #3
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    Zitat Zitat von Burgman Beitrag anzeigen
    Fünf Jahre , man sind die mal wieder schnell.
    Das ist schnell!!!!!
    DIN EN ISO Normen haben üblicherweise einen Überarbeitungszeitraum von 10 Jahren, VDI/ VDE Richtlinien 5 Jahre. Sonst kommen die nationalen Sekretariate gar nicht mehr hinterher, wenn das nicht strukturiert wird.
    Ist aber auch kein Wunder:
    Üblicherweise tragen die Gremien international 2/Jahr, ggf 3x. Und bei jeder einzelnen Norm brauchst du mind einen nationalen Fachmann der selbständig das finanziert oder dessen Arbeitgeber die Tagungskosten irgendwo in der Welt zahlt.... Normenarbeit ist Ehrenamt!
    Wenn es irgendwann fertig ist, muss gedruckt werden, dann wird der Entwurf veröffentlicht. Alleine die Einspruchsfrist für die Öffentlichkeit beträgt idR ca 6- 9 Monate. Dann die Einspruchssitzung planen, alle Änderungsvorschläge fachlich durchackern, umformulieren und bei jedem Halbsatz braucht es die internationale Übereinstimmung.
    Da gehen 5 Jahre schnell ins Land!
    Ich sitze beruflich in 2 DIN Ausschüssen (mit EN bzw ISO Referenz) und wir haben jetzt ein Ding endlich durchgebracht was international rund 10 Jahre nicht Konsens fähig war. Wenn Japan und D sich einig waren, war Britain und Australien dagegen und USA und China wollen grundsätzlich ihre eigene Suppe
    Sorry war Motorrad OffTopic

    Vg juschka

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