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Thema: Hotel- und Tourenempfehlungen für Korsika gesucht

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  1. #1
    Jungspund Avatar von Zac
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    Rotes Gesicht Hotel- und Tourenempfehlungen für Korsika gesucht

    Hallo,

    Ende September / Anfang Oktober 2013 will ich mit meiner Gattin (Sozia) nach Korsika fahren. Damit die Tour (positiv) unvergesslich wird, suche ich:
    - Tourenvorschläge
    - Hotelempfehlungen (nicht teuer, aber sauber und gut)
    - Tipps

    Wir werden wahrscheinlich direkt mit dem Motorrad an einen Fährhafen fahren und übersetzen, weil es für uns keinen Autoreisezug gibt (Schwarzwald -> Italien Fährhafen) und ich noch keine andere Transportmöglichkeit gefunden habe.

    Bin für alle Tipps dankbar.

    Grüßle, Zac

  2. #2
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    Korsika

    Hallo,
    ich stell hier mal unseren Reisebericht von 2010 rein.
    Leider musste ich diesen wegen der Beschränkung kürzen.
    Den kpl. Bericht und Tipps gibt´s gerne auch per mail oder .
    Gruß
    Michaela

    Reisebericht Korsika 2010

    Die Fähre haben wir schon im März zu einem Jackpot-Tarif gebucht, pro Person und Motorrad kostete die Hin- und Rückfahrt nur 32.- €.
    Weiterhin habe ich Google Maps, die Michelin-Karte Nr. 345, den ADAC Regionalführer F311 und den Motorrad-Reiseführer Korsika vom rukka Verlag (ISBN 3-933385-28-8 zur Planung benutzt.
    Eingegeben habe ich dann alle Routen in mein Navi (Navigon 1410, dieses hat eine Option für Motorrad bei der die schönen Strassen bei der Planung berücksichtigt werden).
    Unterkunft haben wir nicht gebucht, wir wollten so viel wie möglich auf Campingplätzen übernachten, dazu habe ich mir den ADAC Campingführer auf mein Navi geladen.

    1.Tag
    Wir fuhren von Überlingen über Bregenz, Lichtenstein, Davos, Fluela-Pass, Bernina-Pass, Tirano, Edola nach Iseo, hier fanden wir dann auch gleich einen Platz auf dem Camping Iseo. Streckenlänge 412 km.

    Am 2. Tag fuhren wir dann von Iseo Richtung Cremona, weiter nach Bardi, Varese Ligure, Pignone. Von dort aus nahmen wir die SP38 Richtung Vernazza (Cinque Terre) und fuhren dann auf der SP61 entlang der Küste (hier hat man tolle Blicke auf die Orte der Cinque Terre). Weiter ging unsere Fahrt über La Spezia zum Campingplatz Campng Rive in Ameglia.
    Streckenlänge war 315 km.
    3. Tag
    Heute geht´s endlich nach Korsika. Wir fuhren vom Campingplatz Richtung Livorno, erst an der Küstenstrasse entlang, aber bei Viareggio war der Verkehr dann so stark dass wir uns entschlossen das letzte Stück auf der Autobahn zu fahren.
    Wir kamen aber doch rechtzeitig am Hafen an um die Einfahrt der Fähre zu beobachten.
    Nachdem die Fähre dann endlich leer war durften die Motorradfahrer als erstes einfahren, deshalb waren wir auch als erste auf dem Deck und konnten uns die besten Liegestuhlplätze für die 4-stündige Überfahrt sichern. In Bastia angekommen waren wir auch wieder die ersten die die Fähre verlassen durften und so fuhren wir dem Verkehr voraus auf den Campingplatz San Damiano auf einer Landzunge südlich von Bastia. Fahrstrecke ohne Fähre 140 km.
    4. Tag
    Um nicht jedes Mal das Zelt ab- und wieder aufzubauen und mit vollbeladenen Motorrädern zu fahren beschlossen wir erst mal 3 Tage hier zu bleiben und den Nordteil der Insel zu erkunden. Heute stand der Nordzipfel (Cap Corse) auf dem Programm. Den Tip aus dem Reiseführer die Insel immer gegen den Uhrzeiger zu erkunden nahmen wir gerne an, da ist man immer auf der Meerseite und hat den tollen Ausblick. Wir fuhren in Bastia Richtung San Martino di Lota in die Höhe von wo wir einen phantastischen Blick auf Bastia und die Landzunge unseres Campingplatzes hatten. Bei Miomo stiessen wir wieder auf die Küstenstrasse die wir bis Santa Severa befuhren. Hier sind wir über den Col de Santa Lucia auf die Westküste gefahren um dann ein paar km weiter wieder bei Morsiglia auf die Ostküste zu wechseln. Anschließend ging es dann um das Cap Corse die Küste wieder runter bis Patrimonio und von dort über den Col de Teghime zurück nach Bastia und auf unseren Campingplatz. Streckenlänge 231 km.
    5. Tag
    Heute wollen wir uns Calvi anschauen (sehr schöne Hafenstadt mit beieindruckender Zitadelle. Wir fuhren über Biguglia und Murato Richtung Saint Florent. Anschliessend ging es weiter nach L´lle Rousse und dann die Küste entlang nach Calvi. Von Calvi zurück durchs Hinterland (Calenzana, Belgodere und dann auf der N197 nach Ponte Leccia, von dort über die N193 wieder Richtung Bastia auf unseren Campingplatz. Streckenlänge 244 km.
    6. Tag
    Umzug in den Süden.
    Nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten fuhren wir die N193 diesmal in der anderen Richtung wieder nach Ponte Leccia. Von dort ging es in das Asco Tal bis nach Haute Asco auf ca. 1400 m. Ein wunderschön zu fahrendes Tal, allerdings Sackgasse, aber die Rückfahrt ist nicht weniger interessant da man hier auf der Talseite fährt und die tollen Blicke auf den Fluss hat. Wieder zurück in Ponte Leccia gings nach Corte, hier beginnt ein ebenfalls wunderschönes Tal, das Restonicatal. Im Gegensatz zum etwas breiteren Ascotal ist man hier sofort von Felstürmen umgeben. Die Fahrt endet oben bei einer Käserei (leider muß man dort mittlerweile auch für Motorräder 2€ Parkgebühren bezahlen. Auf der Rückfahrt entdeckten wir auf halber Strecke ein nettes Restaurant wo wir vorzüglich die korsischen Spezialitäten genossen. Danach fuhren wir auf der N200 dann nach Aleria und von dort weiter nach Ghisonaccia auf den Campingplatz Arinella Bianca. Streckenlänge 235 km.
    7. Tag
    Über Aleria fuhren wir auf der N200 in die andere Richtung nach Corte und bei Castiria über den Col de Vergio nach Porto an die Westküste . Nach Besichtigung und Mittagessen direkt am Hafen (leckere Fischgerichte) fuhren wir dann die Westküste nach Ajaccio. Dies ist eine der schönsten Strecken auf Korsika, hier fährt man durch rote Felsen (Les Calanches, Unesco Naturerbe) und hat noch einen tollen Ausblick auf das Mittelmeer. Von Ajaccioa fuhren wir dann die N193 Richtung Vivario. Kurz vor Vivario bogen wir ab und fuhren über den Col de Sorba nach Ghisoni und dann weiter in einem wunderschönen Tal Richtung Ghisonaccia wieder auf unseren Campingplatz. Streckenlänge 346 km.
    8. Tag
    Unsere erstes Ziel Propriano fuhren wir über Solenzara, den Col de Batella und Zonza an.
    Nach kurzer Besichtigung ging es wieder ein Stück auf der gleichen Strasse zurück um dann über Sartene nach Bonifacio zu fahren. Hier haben wir ausgiebig die Stadt besichtigt und dann am späten Nachmittag noch eine 1-stündige Bootsfahrt an der Küste entlang gemacht. Am Abend fuhren wir dann auf der N198 wieder zurück zum Campingplatz. Streckenlänge 260 km.
    9. Tag
    Heute wollen wir das Hinterland erkunden. Wir fuhren von Ghisonaccia nach Ghisoni und dann auf der D69 nach Zicavo. Weiter gings auf der D83 nach Cauro und von dort auf der D27 bzw 127 weiter nach Bococagno. Über die N193 gings weiter nach Serregio und von dort dann über die N200 wieder auf unseren Campingplatz. Streckenlänge 245 km.
    10. Tag
    Wir sind dann nochmals über den Col de Teghime nach Saint Florent gefahren um dieses nette Hafenstädtchen zu erkunden. Es kamen an diesem Tag doch noch 180 km zusammen.
    11. Tag
    Um 08.00 Uhr gings schon wieder zurück nach Livorno. Von Livorno aus fuhren wir dann auf direktem Weg nach Florenz wo wir auf dem Camping International uns nach 10 Tagen Zelt ein Mobilhome gönnten. Den Nachmittag genossen wir am Pool und bekamen im Restaurant des Platzes ein tolles toskanisches Abendessen. Reine Fahrstrecke 101 km.
    12. Tag
    Heute ist Kultur angesagt. Die Mopeds bleiben stehen und wir fuhren mit dem Bus nach Florenz.
    13. Tag
    Da wir noch an den Faaker See zur European Bike Week wollen, sind wir dann durch die Toskana nach Ravenna und an Venedig vorbei nach Caorle gefahren um uns noch einen letzten Badetag am Meer zu gönnen. Streckenlänge 337 km.
    14. Tag
    Wir fuhren von Caorle über Udine, Cividale del Friuli, Bovec (Slowenien), Passo di Predil nach Tarviso . Von dort über den Wurzenpass dann nach Faak wo wir uns in das große Getümmel rund um den Faaker See stürzten. Unser Campingplatz Arneitz lag mitten im Geschehen. Nachdem wir unser kleines Zelt mitten zwischen viele andere gepresst hatten sind wir dann erst mal auf Entdeckungstour gegangen, die Motorräder haben wir lieber stehen lassen. Streckenlänge 228 km.
    15. Tag
    Die Motorräder bleiben stehen und wir gehen zu Fuß an die Strecke um uns einen Platz auszusuchen von dem wir die große Parade am Nachmittag anschauen können. Uns wird nicht langweilig, viele Fahrer lassen sich witzige Verkleidungen einfallen und fahren den ganzen Tag um den See. Nach der Parade treffen wir uns noch mit Freunden aus Wien die wir vor 3 Jahren in den Dolomiten kennengelernt haben.
    16. Tag
    Heimreise von Faak über Hermagor, Silian, Bruneck, die Brenner-Bundesstrasse, den Holzleitner Sattel, Fernpass, Reutte, Pfronten, Immenstadt, Lindau wieder nach Überlingen. Nach 558 km kamen wir dann doch recht müde zu Hause an mit insgesamt 3893 km mehr auf dem Tacho.

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