km-Grenze für wirtschaftlichen Verkauf?

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Gelöschtes Mitglied 411

Gast
Hallo Forum,

was denkt ihr: Gibt es einen optimalen km-Stand für den Verkauf eines Motorrads, das man neu gekauft hat?
Der Wertverlust sollte in den ersten zwei bis drei Jahren am höchsten sein und dannach sinken, oder?
Gibt es aus eurer Erfahrung eine "magische" km-Grenze, aber der der (private) Verkauf schwierig bis unmöglich wird?

Danke für eure Meinungen.
 
Kommt bei mir auf den Gesamteindruck des begehrten Objektes an.
Wobei natürlich auch die Hubraumklasse mit entscheidet.
Letztendlich: Je weniger Km auf der Uhr desto besser der Preis.
 
Ich weiss nicht, ob es da Begrenzungen gibt.

Vielleicht einjährige Moppeds um die tausend Kubik sollten nicht mehr als 10.000 km haben, zweijährige nicht mehr als 20.000 km...
Keine Ahnung.

Es ist gefühlt wie mit den Preisen:
9,99 € geht besser als 10,01 €.

Mobile und Co. sind meist die besten Richtlinien, was Verkauf und km-Leistung anbelangt.
Viele Händler schauen auch da nach, wie der ungefähre Preis ist, wenn sie fremde Modelle ankaufen.
 
Ich weiss nicht, ob es da Begrenzungen gibt.

Vielleicht einjährige Moppeds um die tausend Kubik sollten nicht mehr als 10.000 km haben, zweijährige nicht mehr als 20.000 km...
Keine Ahnung.

Es ist gefühlt wie mit den Preisen:
9,99 € geht besser als 10,01 €.

Mobile und Co. sind meist die besten Richtlinien, was Verkauf und km-Leistung anbelangt.
Viele Händler schauen auch da nach, wie der ungefähre Preis ist, wenn sie fremde Modelle ankaufen.

Aber manch einem ist ein Mopped mit vielen Jahreskilometern lieber als ein kaum gefahrenes mit evtl. Stand schäden...
 
Wenn man ein Fahrzeug neu kauft und damit akzeptiert, dass man in zwei Jahren und 10-20 tkm 20-30% Wertverlust hat, dann ergibt sich bei konstantem Wertverlust ein rechnerischer Nullwert nach 6-8 Jahren und 30-60tkm. Ab diesem Punkt kannst Du zu egal welchem Preis eigentlich nur noch Gewinn machen - je später Du verkaufst, umso billiger bist Du gefahren.
Schwank aus meinem Leben: eine (sicherlich eher uncharismatische) XJ900, in 1995 neu für 9500 DM gekauft (rund 4800€). Hätte ich nach drei Jahren Ganzjahresbetrieb und ca. 50tkm verkauft, hätte ich wohl kaum mehr als 4000 DM bekommen. 2001 war das Ding wirtschaftlich abgeschrieben. Wenn ich die alte Dame danach mal in den Graben geschmissen hätte, wäre der wirtschaftliche Schaden nicht größer gewesen als das Restprofil der Reifen und der Sprit im Tank... 2011 für ca. 20% des Neupreises mit deutlich jenseits der 100tkm verkauft. Mehr hätt's 6-8 Jahre früher vermutlich auch nicht gegeben. Den Zeitpunkt fand ich ideal.
 
Wenn man ein Fahrzeug neu kauft und damit akzeptiert, dass man in zwei Jahren und 10-20 tkm 20-30% Wertverlust hat, dann ergibt sich bei konstantem Wertverlust.......

Der Wertverlust eines Fahrzeuges ist immer degressiv...... der tatsächliche Wert ist zudem sehr deutlich vom Image eines Fahrzeuges und dessen Ruf der Langlebigkeit abhängig. Das Image ist zudem nicht immer allgemein zu sehen, manchmal auch nur in gewissen Kreisen....

Typische Fahrzeuge deren Wert sich nicht nach dem Alter sondern nach dem Image richten sind z.B. die RC30 oder massenkompatibler die Africa Twin. Gut erhaltene, originale Versionen mit wenig Kilometerleistung kosten heute fast soviel wie der damalige Neupreis.

Eine CBF wird nicht das Image einer RC30 oder einer AT bekommen, aber den Ruf der Langlebigkeit den hat sie schon heute. Daher spricht absolut nichts gegen eine Nutzung über viele Jahre und natürlich auch viele Kilometer um sie irgendwann in 10 Jahren mit 100.000 km für 2000 - 3000 € zu verkaufen.
 
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